Echo vom Pilatus

Hergiswil am See

  

 

Berührende Momente am Kirchenkonzert vom 18. November 2018

Es war schlichtweg ein ganz ergreifender Zeitpunkt, als die Gesangsgemeinschaft namens «Echo vom Pilatus» im Chor der örtlichen Hergiswiler Pfarrkirche Aufstellung nahm, sich nach dem Eröffnungsmarsch durch das «Echo vom Riedbodä» dem zahlreichen Publikum präsentierte und «Es treichelet heizue» vortrug.

Die Gründe warum wir in der Kirche konzertierten sind bekannt und es macht den Anschein, als hätte diese Konzertvariante viel Gutes an sich. Da bietet sich im Chiläzentrum nach Konzertende ein geeigneter Treffpunkt an um gemütlich zämä z’sey und die Auf- und Abbauarbeiten, die ein Jahreskonzert mit sich bringen könnten um ein Vielfaches verringert werden. Kehrseiten der Medaillen wären: kein Eintritt, (dafür eine «Topfkollekte) kein Dreigänger als Konzerteinstieg und keine Tombolaeinnahmen. Alles dies ist Jammern auf hohem Niveau und gemachte  Überlegungen dürfen im Raume stehen gelassen werden.

Idee und Realisierung durch Hans Setz
Es ist zweifelsfrei der Verdienst unseres Dirigenten, der uns diese Idee schmackhafte machte, die sich nun im Endeffekt bewährte. Er war es auch, der den Programmablauf bewerkstelligte, die Auswahl der Lieder und Juiz vornahm und nicht zuletzt die sehr aufwendige Probenarbeit leitete. (Ä ganz happige Brocke!!) Ein gutes Händchen erwies er auch mit der Verpflichtung vom Duett / Terzett «Härzklang» - eine absolute Spitzenformation - drei vorzüglich klingende Stimmen - drei klingende Herzen!
Erwähnenswert auch Akkordeonbegleiter René Epp aus Schüpfheim. Der geübte Duett- und Terzettbegleiter untermalte die hochstehenden Vorträge von Lisbeth Setz - Cornelia Steiger; Lisbeth Arnold - Cornelia Steiger und Lisbeth Arnold - Lisbeth Setz - Cornelia Steiger auf äusserst subtile Weise und dermassen gediegen, wie Honig ufem Ankäbrot.

Gehörfälliges «Echo vom Riedbodä»
Seit ihrer Schulzeit und mittlerweile mehr als 30 Jahren musizieren die beiden Wolfenschiesser Armin Christen und Adrian Näpflin unter diesem Namen. In Christian Häfliger besitzen sie einen ausgezeichneten Bassgeiger der sehr präzis und gekonnt über die Saiten streicht. Ihre Musik kommt lieblich und sehr gepflegt daher, die sie äusserst konzentriert darbieten.
Was geschehen ist, ist vorbei und lebt in Erinnerungen weiter. Das Chilekonzärt war für Besucher und Interpreten trotz chalte Chilebänk, e gschänkte Tag, es grosses Gschänk.
(Fotos von Vreni Schwegler und Peter Brand werden demnächst geladen.)      

Ä Bärg - ä See - was wottsch nu meh?

Nach dem gnannte Motto isch geschter Sunntig, 21. Oktober 2018, z’Hergiswil Älplerchilbi gfeyred worde. Wer jetz gmeind hed im Lopperdorf verstiäng me nid es urchigs Fäscht nach alter Väter Sitte durä z’fiährä, dä hed isch de ganz gwaltig teyscht.  S’Dorf am Bärg und See hesch im Fäschtglanz derfä gseh

Diä geschtrig Älplerchilbi isch bi herrlichem Herbschtwätter uber d'Bihni gange. Vom gherä Sägä lehrd mä zwar leygä, aber das Fäscht hed riesig Aklang gfunde. Viel Leyt hend sich ufem Chiläplatz igfundä, diä Gsellschaft bestuind und sich vo der Frehlichkeit la asteckä und wellä ja fascht miässä derbiä sey. Scho d'Jodlermäss am Morge seyg es Erläbnis gsi, genaiso we der Diakon Pascal Schneller wo dr Wortgottesdiänscht gleitet hed, aber ai s'Fahnäpatepaar Hans Wicki und Lisbeth Zberg, wo das neywi Älplerbanner finanziärd hend. Am Namittag hed sich viel Volch ufem Platz bim Chiläzentrum versammled und uf d'Sprich, wo vom ehemalige Obbirger Lehrer Alois Gabriel verfasst und vortreid worde sind, gwarted. Uisgezeichnet hed är's gmacht der Weysi, diä Spriich reim- und taktsicher gsetzt und mängi verborgni Gschicht sanft uf's Chorn gnu und briähwarm uiftisched. Hit am Mändig isch jetz nu der Älplertanz mid verschiedene Attraktione. Morn redt mä i der Zeytig nu dervo (hit am Zeyschtig isch nu neyd z’läsä gsi) und vom Mittwuch ewäg planged me scho wieder uf d'Älplerchilbi 2020.
(NB: Pascal Paul Schneller entstammt der Verwandtschaft des bekannten Zürcher  Jodelliederkomponisten Hans Walter Schneller. Er ist Präsident und Vorjodler vom Jodlerklub vom Studenland», Wislikofen). 

Ai heyr am Eidg. Dank- Buess- und Bättag z'Stansstad uf Bsuech, Sunntig, 16. Septämber 2018

Äs hed sich i-birgered, dass d’Hergiswiler Jodler ai das Jahr am Bättag, Stansstader Chilärächt hend derfä i Aspruch näh und d’Jodlermäss singä. «Äs hed de ganz scheen teend», hend de grad ä huifä Chilägänger gseid. Mier hend das gärn gmacht, obwohl’s der dritti Sunntig gsi isch, wo mier underwägs gsi sind.

Am Viertel ab Neyni isch Besammlig im Ruim fir Fraijä ud Mannäberatig gsi, wo mier zerscht igsungä und derna Gipfelkonferänz abghaltä hend, bevor am halbi Elfi diä Mäss agfangä hed. Dr Pfarrer Daniel Bühlmann und dr Diakon Arthur Salcher sind dem liturgische Teil vorgstande und mier hend der gsanglichi Teil beytreid.
I seym Predigtwort isch der Pfarrer uf dä bsunderi Tag i-gangä und hed gmeind, dass mier allä Grund heigid dankbar z’sey, äs bitzili Buess tue nid schlächt wär und s’bättä nid uf d’Zeytä schiäbä settid. Eys seyg Friedä und Wohlstand beschiedä was ja nid sälbstverständlich seyg. Är isch de ai ufe Brueder Chlais z’rede cho wo anä 1481 d’Eidgenosse zu Zämähalt, Einigkeit und Vernunft aghaltä und sie uifgfordered hed, Freyburg und Solothurn i Bund uif z’näh. (Wer aber underwägs gsi isch hed de im Verlaif vo dem Sunntig gmerkt, dass vo dankä, biässä und bättä härzlcih wenig umä gsi isch, de vom Vieri am Namittag ewäg sind’s uf de Aitobahn Richtig Luzärn doppelspüurig gstande, das nur näbäbey gseid.)
Nachere guete Stund simmer de uf dr Chilästägä nu einsich zämägstande und hend eys vom Chilävolch mideme Natuirjuiz verabschieded. 
(Und da wär de nu d’Nationalhymne: Diä zwe Strophe sind de tadellos derthär cho. Und s’Liäd Nr. 80: Lasst uns Gott dem Herrn lobsingen, hed de ai keini Problem gmacht. Es klars Zeichä, dass sich d’Jodler mid Liedere usem KGB bestens uiskennid und wenns’ sey mues ai ganz gärä singid. Derfir es grosses Bravo!!

A der Chapele-Chilbi uf Fräkmünt, Sunntig, 9. Septämber 2018

Wenn (Jodler)-Engel reisen lacht der Himmel und hit sind mier obsidruis go singä und hend derfä d'Chilächilbi (Gedenktag der Kapellweihe) mit eysem Gsang verscheenere. Me weiss, dass diä Chapälä dettä ä beliäbte Träffpunkt isch und erwartigsgmäss hed sich viel ja sogar sehr viel Chilävolch dett igfundä um diä Jodlerteen z'gniässä, der Pater Eugen wieder einisch z'gseh und...na Chiles der Apero z'gniässä.

S'isch diä zweit Jodlermäss wo miär dä Monet darbotä hend und d'Reaktionä sind dur s'Band positiv uisgfallä. Mä schetzt das gmeinsami Zämäsey i derä Chilä und diä Gmeinschaft läbt, nur scho drum isch dä Chilägang dett obä nid einä we-n-ä andere. Eysi Gsäng hend offni Ohre gfundä, de d'Chilägänger sind mee weder nur  andächtig i de Bänk gsässä und hend sich vo derä Muisig la berieslä, und em Pater Eugen seys Predigtwort isch ai nid u-gherd bliebä. Na Chiles hemmer uf dr Chilästägä nu Liäd und Juiz la erklingä, hend eys allmählich is Restaurant Fräkmüntegg zum Mittagässä zruggzogä, hend de ufem Vorplatz nu es Ständli gäh und sind de na-dis-na midem Bähnli nitzi gfahre um dä prächtig Sunnetag nu weyter z'gniässä.
S'isch ä Fräid gsi vor sevu Leytä derfä singä, wo-n-ai zur Ehr vo eysem hechschtä Herr himmelwärts verklungä sind.

Ökumenischer Gottesdienst auf dem Glasi-Areal, Sonntag, 2. September 2018

Es ist Tradition, dass wir am 1. September - Sonntag auf dem Glasi-Areal gastieren und diese Feier mit unseren Gesängen begleiten. Die Liturgie-Vorsteher Fabienne Eichmann und Ulrich Winkler äusserten sich zum Thema: Niemand darf verloren gehen.

 Mit dem «Rengg-Juiz» stimmten wir das Kirchenvolk, dass der Jahreszeit entsprechend nicht so zahlreich erschienen war, auf diese besinnlichen Momente ein. Fabienne Eichmann meinte passend zum Thema im Anschluss: «Solch schöne Traditionen dürfen nicht verloren gehen» und fuhr fort: «Jeder Mensch hat einen unverzichtbaren Wert!»

In ihren tiefgründigen Gedanken erklärte sie weiter, dass wir alle als Arbeitskraft ersetzbar sind, was zum Teil entlastend klingt aber auf den Arbeitsmarkt bezogen eine sehr düstere Prognose darstellt. Wenn einer Studie im Auftrag von «ECO» Glauben geschenkt werden kann, dann könnte in den nächsten 20 Jahren fast jeder zweite Job nicht mehr von Menschenhand ausgeführt werden. Davon sollen auch hochqualifizierte Berufe betroffen sein. 

Sie kam auch auf den Verlust von lieben Mitmenschen zu reden und erinnerte an ihr Sterben. «Dafür gibt's keinen Ersatz, und diese Einmaligkeit wird uns dann ganz intensiv bewusst» meinte die Theologin abschliessend in ihrer Einführung.

Wenn dies vielleicht auch ganz trostlos klingt, so trostlos siehts nicht aus, denn über uns wacht eine schützende Hand, der wir uns anvertrauen dürfen und die uns zu sich rufen wird wenn's Uihrli  abgluffä-n-isch. Drum isch jedä Tag womä cha und darf uifstah «Ä gschänkte Tag». Das gid Zueversicht und strahlt Fräid uis, we mier das nachem Predigtwort gsunge hend.

21. Unterwaldner Naturjodlerkonzert Giswil, Samstag, 18. August 2018

«Bim Juizä sind mier eis» lautete das Motto, dieses Kameradschaftstreffen der Unterwaldner Jodlervereinigung (UJV), in der die 23 Klubs und Gruppen, wie auch die Unterwaldner Alphornbläser und die Fahnenschwinger beider Halbkantone zusammengeschlossen sind. Ä gfräiti Sach, hend da d'Giswiler Jodler underem OK-Präsidium vom Zeno Wolf uf d'Bei gstellt und sind zämä mit 180 Hälfer fir s'Unterwaldner Jodlervolch und rund 1400 Bsuecher ganz ä härzliche Gaschtgäber gsi. Drum gherd sich's ai, dass mä fir diä Fräid de Giswiler Jodler härzlich  dankä seid.

Das musikalische Feyrwärch hed am Abig am Siebni i der Giswiler Kulturhalle und MZH ihre Afang gnu, doch der Bsuecheruifmarsch hed am Feyfi scho agfange. Diä natuirjodlerische Läckerbissä hed mä sich nid la näh und isch trotz Saunatämperatuire «inäghocked» und hed zwe Stund gwarted bis losgangä isch.

S'«Echo vom Pilatus» als eltischte Klub vo derä Institution hed ai teilgnu und isch midem «Klimsähorn-Jodel» uifträttä. «Hend ganz scheen gsunge» hend Rickmäldigä teend. Urgewaltig, idricklich und nachhaltig hed der Gsamtchor teend, wo eppä 500 Jodler «dr Hirsgärtler» vom Ruedi Rymann und «dr Birgästeckler» vom Fredi Wallimann vortreid hend. D'Zuäherer hend nu ä Zuegab wellä wo sie midem «Waldliftler» vom Franz Wallimann ai ubercho hend . Ai d'Alphornbläser und Fahnäschwinger hend ihri Uiftritt chennä bestreytä.

Ä richtigi gmiätlichi Jodlerchilbi isch de verussä aa-zehrd wordä,  mängä Juiz isch gsungä wordä und uf s'Cheli hed mä nid verzichted. Giswil hed's zeigt, dass s'Unterwaldner Jodlervolch dr Natuirjuiz gärä singt und dermit bewiesä: «Bim Juizä sind mier eis». Giswil, dankä tuisig, iär hend de Interpretä und Gescht «Ä Fräidätag» gschänkt. S'isch scheen dass äs Eych gid!!
 

An der «Schönenboden-Chilbi» zu Gast, Sonntag, 8. Juli 2018

D'Alpefrindä Pilatus Hergiswil, hend immer am erschtä Juli-Wuche-n-änd ihri Scheenäbodä-Chilbi. Im Zweijahres-Rythmus derfid mier dett allig go d'Jodlermäss singä, de mier sind Kollektiv-Ehrämitglied bi dem Verein. We sich das gherd isch de na Chiles Chilbibetrieb uifcho, wo d'Mälcherbiobä vo Staldä /OW zur Unterhaltig uifgspielt hend.

Am Neyni am Morge isch Besammlig bim Schwandigadä gsi, wo s'Jodlertaxi due diä choschtbari Fracht a Bord Gnu und eys dernah i s'besagti Gebiät bracht hed. Dr Hittäwart Sepp Dillier, hed zur Klass eis in Schötz gratuliärd und us dem Grund Kaffee und Gipfili offeriärd. Am halbi Elfi hemmer im Gländ i-gsungä und am Elfi hed dr Pater Josef Barmettler d'Mäss zelebriärd. D'Predig hed är das Mal  derheimä ufem Bürotisch nid la  liggä und zum Thema «nid so stur sey» Stellig bezogä. Under anderem hed är ai nu vonere Fasnacht z'Giswil verzellt und derbiä erwähnt, dass mier offä sey sellid und nid mideme Brätt vorem Chopf  umälaife, de das wirki stehrend und mä gsäch neyd. Na Chile hed's Apero und Zmittag gäh.
Mä hed de s'gmiätlich Zämäsey nu gnossä de Mälcherbiobä Stalden /OW (midem Walti Britschgi, Peter Dall'Omo und Stefan Niederberger)  zueglost und am spetere Namittag hed de s'Jodlertaxi ä Spezialfahrt gmacht und diä gsangsfräidigä Leyt nitzi druis beferdered. 

 

Klasse eins in Schötz; ein Traum der wahr geworden ist

Was wir uns alle insgeheim erhofft haben ist nach einer Durststrecke seit Sonntagmittag, 24. Juni 2018, zirka 11 Uhr Tatsache und zwar schwarz auf weiss. Das «Echo vom Pilatus» ist am Verbandsjodlerfest in Schötz erstklassig bewertet worden. Freude herrscht und dies mit gutem Grund!

Eigentlich war es eine abgemachte Sache, dass wir am diesjährigen Jodlerfest im Luzerner Hinterland nicht teilnehmen würden, da wir über keinen Dirigenten verfügten. Es kam dann ganz anders, weil es einen gewissen Herrn namens Hans Setz gibt, der uns nicht sitzen liess, uns im Januar unter seine Fittiche nahm und klar deklarierte: Ich wett mit Üch a s'Jodufäscht. Ganz erstaunlich, ja fast weltmeisterlich was der 56-Jährige bewerkstelligte. Denn nach der ersten Probe war unser Wettvortrag «De Früehlig chunnt» schon ganz gut z'fadä gschlagä, dass er mit der Detailarbeit sukzessive beginnen konnte. Und das war ein ganz hartes Stück Arbeit. Unzählige Male tönte es im Vorfeld: Tön nid usepläärä, schwellere, Tempo näh, guet lose und d'Töön usglyche. Das war Hans live, sachbezogen, überzeugend, motivierend, hilfreich...ä geniale Typ und ein Meister seines Faches.

Die individuelle Anreise am Samstagmorgen klappte vorzüglich, denn gemäss Tagesbefehl hatte sich das Gesangskollegium pünktlich im Gasthaus Mauritz zu Kaffee und Gipfeli eingefunden. Gemächlichen Schrittes gings dann zur Besichtigung vom Wettlokal C, ehe wir uns dann in unmittelbarer Nähe zum einsingen zurückzogen um die letzte entscheidende Trainingseinheit zu absolvieren. So tönte es dann: Myrre, Myrre, Myrre, Mamamamamama maa, danach folgten Alpmorge und eben De Früehlig chunnt. Anschliessend verzogen wir uns in den Bereitschaftsraum, bezogen nach dem Gleggli-Ertönen vom Jurypodest her Bühnenposition, warteten die Tongebung von Hans ab und dann standen wir während viereinhalb Minuten ganz im Fokus des Jurygremiums und unzähligen Zuhörern, die den Tönen des erstarkten und mitgliedermässig grösser gewordenen «Echo vom Pilatus» lauschten und uns danach mit lang anhaltendem Applaus eindeckten.

Ganz spontane Glückwünsche sind uns nach dem geglückten Auftritt zuteil geworden, sodass  das Geniessen des weiteren Jodlerfestes locker vom Hocker ging. Die einen verzogen sich in die überfüllten Wettlokale, andere schlenderten durchs Jodlerdorf oder reisten frühzeitig wieder heim. Um halb sechs gab's dann im Zelt vom Bührer-Club Nidwalden Znacht.

Der sonntägliche Festakt aber auch der Festumzug waren ein Highlight erster Güte. Vor allem die Festrede von Guido Graf und die Intonation der Uraufführung des Ruedi Bieri Liedes «Ä Heimat ha durch das Infusionschörli vom Spital Wolhusen fuhren regelrecht ein.
Von noch grösserem Interesse waren die in den Verkauf gelangten Klassierungslisten, wo die Dämme der Begeisterung brachen oder enttäuschte Gesichter auszumachen waren.
Spitzenmässig auch der 55 Nummern umfassende Umzug, der ganz im Zeichen alter Traktoren stand. Besonders hervorzuheben gilt es die beiden 100 jährigen Lastwagen der Firma Galliker die blitzblank poliert wurden und noch fahrtüchtig sind.

Am Montagabend 25. Juni haben wir gemeinsam dieses für uns erfolgreich verlaufene Jodlerfest ausklingen lassen. Gerne denken wir an die ungezwungenen Stunden in Schötz zurück und bedanken uns beim OK und den unzähligen Helfern für das bäumig organisierte Fest das unter dem Motto: Zyt für Fründe stand. Mier hend sie gah und gnutzt.

NB: Lieber Hans Setz
Danke tuisig Mal fir Dey Isatz de dank Dier hemmer uf d'Siegerstrass zrugg gfundä. Dank Dier isch de Friählig i d'Härz zruggcho, wo Sangesfräid gweckt hed und zeigt hed, dass me gmeinsam starch und erfolgreych isch. 

Ä Dank hend ai eysi Projeksängeri Lisbeth Setz und d'Sänger: Bino Stirnimann, André Christen, Franz Gut, Walter Alessandri und Erich Buecher verdiäned wo ai sehr viel zum glänzende Abschneyde beytreid hend. Hend grossä Dank derfir.

Jodlermäss zum Fronleychnamstag, 31. Mai 2018

In katholischen Landen ist Fronleichnam ein Feiertag und diese Tradition lebt auch in der  Gemeinde Hergiswil. In unseren Regionen wird er Aplistag und Herrgottstag genannt.  Mit Böllerschüssen wird der feierliche Umzug begleitet.  Es Schaischpiel wo under d'Huit gahd. Mid viär Vorträg hemmer der liturgisch Teil gsanglich undermalt wo s'Volch stillschweygend i sich uifgnu hed. 

Är isch speziell dä Tag, aber sehr idricklich. Vor Chiles chund alles was Rang und Name hed zämä, besammled sich und marschierd de nach der Uifforderig vom Pfarrer am Bahnhof verbey uf's Glasi-Areal, wo der erschti Teil vo der Mäss stattfindet. Und de gahd diä Prozässion uf der Seestrass under de Kläng vom Muisigverein Hergiswil weyter, bis ufä Platz vorem Chiläzentrum. Dett findet d'Fortsetzig vo der Mäss statt und midem Sägä uf der Chilästägä wird der kirchlich Teil gschlosse. Und de hed's Apero i Form vo Chäs, Brot, Wey und Mineralwasser gäh. Mä hed nu chley dorfet und isch de nadisna hei go Zmittag ässä.  

Expertisensingen in Ettiswil, Freitag, 25. Mai 2018

Bevor die Jodlerfeste anstehen, bieten verschiedene Jodlerklubs sogenannte Expertisensingen an. Dabei wird das Wettlied, dass dann am Fest, zur vorgegebener Zeit im vorgesehenen Lokal «wettkampfmässig» der Jury und den Zuhörern vorgetragen. Anschliessend gibt der Juror bekannt, was noch verbessert werden, kann, soll oder muss. Und diese Ettiswiler-Expertise tönte ganz erbaulich. 

Nach langen Jahren nahmen wir wieder einmal an so einem Expertisensingen teil, dies darum weil unser Dirigent dies wünschte. Grosso modo haben wir einen sehr guten Vortrag abgeliefert, der eine oder andere Ton muss noch gefestigt werden und was ganz wichtig ist dem Studium vom Text muss noch Beachtung geschenkt werden. Dann sind da noch tonliche Reinheit, ufenand luege und losä und midenand singe. Item mier hend nu ä guete Monet Spatzig, bis de am Samschtig, 23. Juni 2018 um 10.48 Uhr im Lokal C (Turnhalle Hofmatt) die Stunde der Wahrheit schlägt, wo wir «De Früehlig chunt» vortragen werden. Diä Heruisforderig nähmid mier aa und gänd eyses Beschti. 

Am Muettertag isch Jodlermäss gsi

Bekanntlich befindet sich das Grossmatt-Schulhaus noch immer im Umbau und deshalb entfiel unser Jahreskonzert vom 24. März 2018. Bestrebungen sind aber im Gang, dass wir dies am 18. November in der Hergiswiler Pfarrkirche nachholen werden.  Dieser sakrale Raum war am vergangenen Sonntag für uns jener Ort, wo wir auch unser Jahresgedächtnis gesanglich umrahmt haben.

Gestern Sonntag haben wir em Herrgott aber auch den Frauen und Müttern z'Ehrä, in der Hergiswiler Pfarrkirche eine Jodlermesse vorgetragen. Erstmals sangen wir unter der Direktion von Hans Setz und die Rückmeldungen sind ganz ermutigend ausgefallen, obwohl beim Fräkmündjodel der Choreinsatz doch etwas verhalten daherkam. Aber..was sell's, wenn's gfallä und Fräid gmacht hed, de isch es doch das wo zelld. Wie heisst es doch so schön:
Will's Du glücklich sein im Leben
trage bei zu andrer Glück
denn die Freude wir geben
kehrt ins eigen Herz zurück
 

104. Delegiertenversammlung vom «Eidgenoss» in Fribourg, Samstag, 10. März 2018

Fazit vo derä Tagig. D'Karin Niederbärger isch mit Standing Ovation als Zentralpresidäntin EJV fir 3 Jahr wiedergwählt worde. Ai d'Redaktorin Sandra Ledermann beliäbt i ihrem Amt. D'Finanze sind im Plus und d'Statuitäänderig isch problemlos uber d'Bihni gange. We's mid der Jodlerzeytig weytergahd, isch sehr ugwiss. Dr Edi Gasser us Giswil isch midem Stuker Legat uiszeichnet worde. Verschiedeni Persone sind zu Ehrä- und Freymitglieder ernannt worde, under anderne d'Bernadette Kaufmann-Durrer. Und diä nechscht Delegiärteversammlig findet am 9. März 2019 in Äschlismatt statt und fahd am halbi Elfi aa. 

S'isch ä miähsami Reis gsi i d'Weschtschweyz und gleych hed d'Hergiswiler Delegation nach guet zweistindiger Fahrt uber Bärn und im Stai fahrä, Fribourg erreicht. D'Versammlig vo vo 360 Persone, dervo 240 Delegiärte bsuecht worde-n-isch, hed grad zerscht ä Neyjerig i Form vo der Simultanubersetzig erfahre. Diä verschiedene Jahresbricht sind gnähmiged worde. Der Eidgenessisch Jodlerverband  bestahd zur Zeyt us 806 Vereine, das sind 4 weniger weder 2017. Mitgliedermässig isch är vo 17900 Leyt um 50 Personä chleyner worde.

Jodlerfäscht Brig isch ä Bombä gsi
Gärä dänkt mä a das Riesäfäscht am Rotten zrugg wo sehr gued und friedlich uber d'Bihni gange-n-isch. Der OK-Co-Presidänt Roberto Schmidt hed de nu einisch im Wallischer Dytsch seyni Regischter zogä und ganz positiv uf dä u-hüere Chrampf zrugg-glüegt. Vo dem Super-Erfolg cha-n-ai der Jodlerverband finanziell profitiärä, hed ihm doch das Fäscht ä Betrag i sächsstelliger Heechi i d'Kassä gspielt, sodass schwarzi Zahlä uisä gluegt hend. D'Suisa hed 100 '000 Stutz ubercho und s'Budget fir 2018 isch uisglichä. Basel 2020 wird mit Klassiärig duregfiährd. Nach derä Zahläbeygetä und Abstimmig hed's ä churzi Paisä gäh und de isch mä midem Zabigplättli uifgfahrä.

Statuitä-Änderig
S'Regulativ isch neyzeytlich aapasst worde, was sevu heisst, dass der Verband inere Schlankheitskuir underzogä wordä-n-isch. Verschiedeni Kommissione sind verchleynered worde, bishärigi Mandatsträger sind verabschiedet worde und Neywi hed mä in Amt und Würde gnu, so der Ännetbirger Muisgschuelleiter Emil Wallimann. Är stahd als Fachkommissionspresidänt i der Sparte Jodlä vor und hed s'ganzi Kurswäse under sich.

Ehrigä
Em Gasser Edi isch s'Stuker Legat verliähä worde sehr zu seynere Uberraschig. Diä Ehrig hed dä sympathischi Maa vo Giswil mee als nur verdiäned, hed är doch als Juror, Uisbildner und Referänt, aber als Dirigänt vom Jodlerklub Giswil, Chorleiter vo der UJV  und und sehr viel fir d'Jodlerbewegig gleischted. Der Büeler Toni usem Muotathal hed ä sher gued verfassti Laudatio  sehr zu Ed's Fräid vorträid. D'Giswiler Jodler hend sich's nid la näh und sind zu Edi's Ehr äxtra uf Fribourg gfahrä um dä feyrlichi Momänt mideme Gratulationsständli z'undermalä. Im weytere Verlaif vo dem Traktandum hed mä Personä zu Frey- und Ehrämitglieder ernannt.

Am halbi Sächsi isch me zum Apero ubergangä und am zäh ab Siebni hed's Znacht gäh. De simme nu chley zämägheckled und hed eys de bi Zeytä ufä Häiwäg gmacht.
 

 

 

Ein Ständchen für die neugewählte Regierungsrätin Michèle Blöchliger

Die Sitzverhältnisse in der Nidwaldner Regierung sind seit letzten Sonntag, 11 .März 2018 wieder geklärt. Die Zusammensetzung ergibt, drei CVP-Vertreter, zwei FDP-ler - die Liberalen, Res Schmid und die Neue von der SVP eben Michèle Blöchliger. Sie tritt als zweite Frau die Nachfolge von Yvonne von Deschwanden an, die auf eine Wiederwahl verzichtete.

Es war das lange Warten, bis die definitive Wahl feststand, denn Michele Blöchliger und Niklaus Reinhard lieferten sich bis am Schluss ein Kopf an Kopf-Rennen, dass letztendlich zur Wahl von der noch amtierenden Landratspräsidentin führte. Zu ihrer Ehre und jener der neu- und wiedergewählten Landrätinnen und Landräten organisierte die Wohngemeinde Hergiswil  einen Empfang, den wir mit unseren Liedern und Juiz sowie dem Musikverein zusammen prägen durften.

«Gued lose und zuepacke»
Es ist das Motto der neuen Magistratin, das sie sich für ihr Amtsjahr als Landratspräsidentin zurecht gelegt hat. Dies gelobte sie auch in ihrer Ansprache, dass sie sich mit ganzer Kraft für Hergiswil aber auch für die übrigen Kantonsbewohner einsetzen werde. Denn es lohne sich für diesen Kanton einzustehen.
Ganz in diesem Sinn gratulieren wir der neu gewählten Regierungsrätin ganz herzlich zu ihrer Wahl und wünschen ihr in ihrer neuen Aufgabe, viel Ausdauer, Einsatzfreude, Befriedigung und Erfolg.

 

97. Delegiertenversammlung des Zentralschweizerischen Jodlerverbandes

Wechsel im Verbandsvorstand. Die Kurschefin Patricia Dahinden Sterchi und der Obmann der Alphornbläser haben demissioniert. Die Plätze werden von Manuela Beransconi, Horw und Armin Imlig, Goldau übernommen. Schötz ist bereit und Horw befindet sich seit längerer Zeit in den Startlöchern und hat Fahrt aufgenommen.

651 Personen «pilgerten» am vergangen Samstag, 27. Januar 2018 in die «Chärnshalle» Rothenburg um über die Geschehnisse im ZSJV informiert zu werden. Verbandspräsident Richard Huwiler schaute auf ein bewegtes Jodlerjahr zurück, das ganz im Zeichen vom «Eidgenössischen» von Brig stand. Die eingespielten Tondokumente und Videosequenzen sorgten dabei für Abwechslung.

Veränderungen im Vorstand
Patricia Dahinden Sterchi und Toni Wigger die an der DV ZSJV in Unterägeri ins Amt gewählt wurden und während dieser Zeit ein gerüttelt Mass an Vorstandsarbeit verrichteten, reichten ihre Demission ein.  Als neue Kurschefin beliebt die ehemalige Vorjodlerin vom Jodlerklub «Heimelig» Horw, Manuela Bernasconi, Präsidentin Fachkommission Nachwuchs, Vizepräsidentin OK Jodlerfest Horw 2019 und derzeitige Dirigentin der Jodlergruppe Alpengruess Ennetbürgen. Höchster Alphornbläser ist nun Armin Imlig Goldau, eine  bekannte Grösse und Kapazität in der Szene.
Weil letztes Jahr kein Unterverbandsfest stattfand, musste Kassierin Silvia Hafner ein Minus bekanntgeben. Die Budgetberatung für das laufende Jahr sieht einen Ertragsüberschuss vor, der zu schwarzen Zahlen Optimismus gibt.

«Zyt för Frönde» gilt in Schötz
Unter diesem Motto wird das bevorstehende 62. Jodlerfest am dritten Juni-Wochenende 2018 im Luzerner Hinterland stattfinden. OK-Präsient Urs Kneubühler rührte mächtig die Werbetrommel für das Fest der kurzen Wege auf topfebenem Gelände. Er proklamierte Schötz zum Epizentrum des Schweizer Brauchtums, wo man sich bereits jetzt schon «rüüdig» darauf freue, bis es soweit sei. Die Delegierten beschlossen ein Fest mit Klassierung durchzuführen und wählten Richard Huwiler zum Jurypräsidenten.

Nein zu «No Billag»
Die Zentralpräsidentin des Eidgenössischen Jodlerverbandes, Karin Niederberger, nutzte die Gelegenheit  um in ihrem Grusswort auch auf die bevorstehende Abstimmung aufmerksam zu machen. Wiederholt hatte sich der Verband zur No Billag Initiative geäussert, dies darum, weil sie den EJV und dessen Fortbestand unmittelbar betreffe. Sie forderte die Delegierten auf, am 4. März 2018 ein Nein in die Urne zu legen.
Gemäss Aussagen von Karin Niederberger, wird der Vertrag mit der Schwinger-, Hornusser- und Jodlerzeitung auf Ende 2018 gekündigt. Wie es weiter gehen wird, werden an der DV des EJV in Fribourg am 10. März 2018 bekannt gegeben.
Der Luzerner Erziehungs- und Bildungsdirektor, Reto Wyss, bezog Stellung zum publik gewordenen Studium «Jodeln» an der Hochschule Luzern. Er betonte ganz klar, dass es keine Verakademisierung geben werde. Damit dämmte er die Befürchtungen ein wenig ein, dass die Natürlichkeit und die regionalen Eigenheiten verloren gehen.

Drei neue Freimitglieder
Die abtretenden Vorstandsmitglieder Patricia Dahinden Sterchi und Toni Wigger sowie der Jodler und Fahnenschwinger Niklaus Studer erlangten die Freimitgliedschaft des Verbandes:
Fünf Jodlergruppen, darunter der Jodlerklub «Fruttklänge» Kerns erfuhren Ehrung für 75 Jahre Verbandszugehörigkeit. Je eine Gruppe konnte für 50 resp. 25 Jahre geehrt werden. 28 Personen sind zu Ehrenveteraninnen und Ehrenveteranen ernannt worden. 78 Mitglieder tragen nun den Veteraninnen- und Veteranenstatus.

 

Ehemaliger Präsident wieder im Amt, gewesener Aktuar reaktiviert und musikalische Leitung vakant

Äs hed eys Änds Jahr grad ä chley gschlingged. Das chamä so sägä wemä dr Ubertitel vo dem Bricht liest. Und s'isch tatsächlich so, denn der Stefan Thalmann isch wieder i s'Amt i-gstiegä und der Willy Rohner schreybt wieder d'Finger wund. Ganz ä hertä Brockä wo alli a-gahd isch d'Suechi vonere neyjä muisikalischä Leitig, wo-n-eys gsanglich trimmt. Fragä we: «Wohin soll die Reise führen?» oder: «Wiä sell's weytergah?» stahnd im Ruim und riäfid nachere Standortbestimmig.  Mier wärdid uber d'Biächer miässä, was firnä Traditionsverein we miär das sind uberhaipt nid luschtig isch. Äs gilt sich derä Heruisforderig z'stellä.

Unbeirrt und im Wissen der Tatsache, dass sich Franz Käslin einer Wiederwahl als Präsident nicht stellen wird und die Dirigentin ebenfalls darauf verzichtet, trugen wir Hergiswiler Jodler zur Versammlungseröffnung Bruno Häner's «E Jodler» vor. Es war dies ein ganz klares Zeichen der Sängerschar, die trotz schwierigen Zeiten auf die Ausübung ihres liebgewordenen Hobbys nicht verzichten will. Dann zog Franz Käslin Bilanz über die Aktivitäten vergangener Tage und schaute erfreut auf das geglückte Jahreskonzert und den ehrenvollen Auftritt  anlässlich der Feier zu Ehren von Landratspräsidentin Michèle Blöchliger zurück. «Brig 2017» fuhr Käslin fort «war trotz der verpassten Klasse eins eine Reise wert.» An weiteren Auftritten wie Jodlermessen und Ständli's machte das «Echo vom Pilatus»  unzähligen Zuhörern die Aufwartung und bescherte ihnen gern gehörte Melodien. Trotz diesen gefreuten Momenten äusserte sich der Vorsitzende auch zum leidigen Kapitel «Personalwesen.» Offensichtlich ist ein Beitritt zumene Jodlerklub unattraktiv. Es scheint als wünschte sich die junge Generation keinen Zugang in die Jodlerszene und wenn, dann gilt mitmachen ja aber sich binden lassen auf keinen Fall. Anderseits befasst sich die ältere Generation mit einem allfälligen Kürzertreten und hängt als Folge davon die Jodlerkluft an den berühmten Nagel. Eine unerfreuliche Entwicklung die Gegensteuer verlangen würde, nur....zwingä zum Bleybä chamä niämer.

Wahlen und Finanzen
«Wem's wohlgfallt , dass mier der Stefan Thalmann zum Presidänt wählid,» der erhebe die Hand. Fast ähnlich wie an der einstigen Landsgmeind hed's teen und sofort sind die Händ obsi gschossä und mä hed dem Vorschlag zuegstimmt. Gnai gleych bim Willy Rohner und Sepp von Rotz womä s'Vertruijä uisgsprochä hed. Als neyjä Rächnigsprüfer amtet de Johannes Blöchliger. Diä ubrigä Scharschiärtä sind i ihrnä Ämter bestätiged worde. Ai d'Muisigkommission sell usem Dornreeslischlaf gweckt wärdä. Finanziell stahd s'Echo vom Pilatus ganz gued da, will d'Buechhaltig äs gressers Plus cha uisweysä.

Ricktritte und Neymitglieder
Im Verlauf des Jahres sind Manuela Barmettler und Urs Blättler zurückgetreten. Für Dirigentin Yvonne Maurer - von Rotz ist der Austritt ebenfalls beschlossene Sache. Während mit Heidy Rölli und Heidi Mauron zwei neue Jodlerinnen zur Verfügung stehen, lassen die Verstärkungen in den einzelnen Registern auf sich warten.

Neues Ehrenmitglied und Jubilare
Seit 15 Jahren stellt sich Johannes Blöchliger in den Dienst der Lopperdorf Jodler. Seit 20 Jahren darf der Hergiswiler Klub auf die Dienste von Roger Matthey zählen. Der Erst-Tenor-Sänger übt schon etliche Jahre und ganz pflichtbewusst als gute Fee den Posten des Materialverwalters aus und ist verdientermassen zum Ehrenmitglied ernannt worden. Schon 35 Jahre singt Toni Zibung als 2. Jodler / 1. Tenor beim Echo vom Pilatus mit und amtet als Vizedirigent. Gar 40 Jahre prägt Hansruedi Senn das Erscheinungsbild der Jodler vom Lopperdorf und ist als 2. Tenörler eine unverzichtbare Stütze. Lobende Worte und Präsente sind den Gewählten, den Geehrten und den Zurückgetretenen zuteil geworden.

Aktivitäten
Im Zuge der Generalsanierung der Schulanlage Grossmatt ist heuer kein Jahreskonzert geplant. Über einen allfälliger Ersatz wird man diskutieren. Auf die Teilnahme am Jodlerfest in Schötz wird aus verständlichen Gründen verzichtet.  Vorgesehen sind etliche Jodlermessen und vorallem die Teilnahme am 21. Unterwaldner Naturjodelkonzert vom 18. August 2018 in Giswil.
Nach einem feinen Nachtessen und gemütlichem Zämäsey bei Liäd und Juiz ging diese Tagung am Sunntigmorgä zu Ende. Auch wenn Sorgenfalten plagen und die Zukunft (vielleicht) nicht so rosig uisgsehd, so sind miär bstandi Jodler und wends bleybä, niäme cha-n-eys d'Fräid vertreybä. 

 

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