Echo vom Pilatus

Hergiswil am See

  

 

Nichtkranzer-Schwingfest beim Schulhaus Matt, Sonntag, 19. Mai 2019

Bei guten äusseren Bedingungen konnte dieser, von der Schwingersektion Hergiswil zum 40. Mal organisierte Anlass, durchgeführt werden. Tags zuvor fand der 3. Meitli- und Frauenschwinget statt, wo 152 Wettkämpferinnen (noch nie so viele) in die Zwilchhosen stiegen und Andrea Deck siegte. Mit dabei auch die amtierende Schwingerkönigin Diana Fankhauser, der es nicht so rund lief. Den sonntäglichen Anlass entschied Dominik Gasser, Lungern, trotz verlorenem Schlussgang für sich.

S’hed richtigi Schwingfäschtatmosphäre gherrscht und s‘isch gmiätlich zue und här gangä. Leider isch s’Teilnähmerfäld eher mager bsetzt gsi und bsuechermässig hätt’s nu es paar mee verlittä. Mä hed attraktivi Gäng z’gseh ubercho, jungi Fahnäschwinger hend ihres Chennä zeigt, Brass mit Mass hed fleyssig uifgspielt und eysi Lieder und Juiz sind uf offni Ohrä gstossä. Am Vieri am Namittag hend de Dominik Gasser und de Jonas Durrer im Schlussgang zämägriffä. Ai wemä gmeint hed es giäng nid um viel, so isch’s doch um sehr viel gangä, denn es mues ai firnä jungä Schwinger (dr Dominik isch 20gi) es usinnig’s Gfihl sey, als Sieger vo de Kamerade uf d’Schultere gnu und gfeyred z’wärde. Dä jungi Maa hed das sichtlich gnossä. Dr Schwingsport läbt, umä Nachwuchs mues mä kei Angst ha.

S'isch Jodlermäss gsi zum Muettertag, Sunntig 12. Mai 2019

Geschter hemmer i dr Hergiswiler Pfarrchile zur Ehr vo allnä Fraijä und Miättere, aber ai em Herrgott z’Ehrä gsungä und hend ahand vo Rickmäldigä ä gueti Leischtig abgriäft. Sogar der Vikar hed Fräid gha, will är s’erscht Mal ä sonä Jodlermäss live miterläbt hed.

Es gäbt ja unzähligi Chilägsäng fir Jodlercheer, mier hend eys aber uf «s’Herrgott mier stend vor Dier» und «Mit Deym Sägä» vom Joscht Marty entschiedä. Zum Izug hemmer «Dr Friählig chund» vorträid und zur Gabäbereitig dr «Aelggi-Juiz» gwehlt. Traditionsgmäss gherd zum Sanctus em Thomas Wieland seys «Heilig» und bi der Kommunion hemmer dr «Schofäld-Jodel» gsunge. Uf s’täglich Brot hemmer miässä verzichtä, will alli d’Hostie fir s’Chilävolch bruicht wordä sind. Zum Uiszug hemmer «Im Buechewald» agstimmt und dussä uf der Chilästägä simmer nu zum «Alpmorge» und Juiz zämägstandä. S’isch ä gfräitä Sunntig gsi wo Liäd und Juiz prächtig zämäpasst hend.

Jodlerkonzert vom Samstag, 13. April 2019; abwechslungsreich - unterhaltsam - wohlklingend und gemütlich

Am Tag der nah gsehd alles ganz anders uis. Einerseyts hed me sich im Vorfäld ubere Bsuecheruifmarsch scho miässä Gedankä machä, will zäntumä weyteri Veranstaltigä stattgfundä hend. Anderseyts isch uf eyses treyi Stammpublikum äinisch mee Verlass gsi, eso, dass mier mid 450 Bsuecher ganz ä gueti Teilnähmerzahl hend chennä registriärä. Und dermit sind mier sehr zfriedä.

«Härz mis Härz, was tuesch nu truirä, lueg der Winter isch verbey» heisst’s im erschtä Satz vom Liäd «Dr Früehlig chunt» vom Hans Müller-Luchsinger. Dermit hend mier probierd es bitzli Friähligsstimmig nach dem wolkeverhangene Tag, wo’s de am Abig nu grägned und speter ussä gschneyd hed,  i Loppersaal inäz’bringä. S’Wettliäd vo Schötz, wo d’Klass 1 ergäh hed duezmal isch ganz gued ubere cho und isch es Abbild vo de gleischtete Dirigänte-n-Arbet vom Hans Setz. Dr «Hergiswiler-Juiz» mid de Solostell vom 1. Bass am Afang hed Premiere gfeyred.
«Ohni Sorge» (Hans Aregger) redt vom Bluescht a de Bäim, wo d’Ärnti alli Härze weyt macht. Vo Sorgebrächertee isch d’Reed und vom sorgäfreyjä Läbä, ubermiätigem Tue und der Quintessänz, dass das es läärs Portemonnee chennt zur Folg ha. Sehr gued gfallä hed dr «Aaregg-Juiz» vom Hans Setz, wo d’Heiterkeit und s’Campingläbä  z’Brienz und d’Weyti vom Haslital beschreybt. S’4. Teili chund dermassä rassig derthär,  dass mä chennt meinä es Motorboot  mit Turbogschwindigkeit donneri ubere Brienzersee. 
Gmächlichkeit redt usem Lied «Im Buechewald» (Edi Gasser) wo s’Natuirwunder vo de verschiedene Jahreszeytä  zum Uisdruck bringt. S’jungi Griän wo i dr Sunne glänzt, d’Buechenissli wo reyfid und mahnid, dass mä d’Farbäpracht gniässä sett bevor d’Winternacht chund. Dr «Schofäldjodel» (Remigi Blättler) und «I Bärg und Fliäh» (Tony Zibung) hend wohlverdiäntä Applais uisglest und sind Zeichä gsi, dass diä gwehltä Liäder und Juiz bim Volch sehr gued aa-cho sind. Ohni Sorgä simmer nid, bimeid nid, de sitt geschter am Abig nach Mitternacht stand mier ohni Dirigänt da und jungi oder bstandi Sänger wärid oder sind sehr willkomme. Mier jamerid aber nid, viel meh hemmer Fräid a dem gued glungnä Jodlerkonzärt 2019!

Eysä Gaschtklub isch vo Romoos usem Centovalli vom Kanton Luzärn cho und heisst Jodlerklub «Edelweyss». Diä drey Fraijä und 18 Mannä im beschtä Alter hend gueti Jodlerchoscht vortreid und sind ä Bereycherigi vo eysem Jodlerabig gsi. Sie hend ä gueti Visitechartä abgäh und sind ä wirdigä Verträter vo derä Natuirjuiz-Region.

S’Jodelduett Cindy und Corinne Rohrer vo Sachslä sind am Akkordeon vo ihrer Tantä  Heidy Rohrer begleited wordä, wo a Stell vo de Tanja Fallegger de Begleitpart gspielt hed. Zwe filigrani Stimmä, wo uisgezeichnet zämäpassid und ganz souverän uifträttä sind.

Kapälle René Jakober lad keini Winsch offä. Was der Kapällmeischter und Bläser René, de Akkordeonischt Markus Wicki, de Pianischt Dani Wigger und de Bassischt Daniel Bühler darbote hend isch ganz grossi Klass gsi. Vor allem «s’Windspiel», aber ai «Feriestimmig i de Biberegg» oder «vo de Innerschweyz i d’Lauene», sind suiber interpretiärti und hochstehendi Titel gsi, wo es diszipliniärts Publikum, mugsmeysilistillä konsumiärd hed. (S’hed Sältäheitswärt, dass mä im Loppersaal währed de Muisigvorträg so ruehig gsi isch. Normalerweys isch’s eso, je leyter d’Muisig umso leyter wird gschwafled.) 

Lobendi Wort verdiänd ai de Moderator Beat Tschümperlin. Der mittlerweylä pensioniärti Radiomaa isch sehr gued vorbereited uf der Bihni gstandä und hed seym Job alli Ehr gmacht.  Diä  zämäträitä Informationä hed är ufene verständlichi und lockeri Art a Maa d’Frai bracht und verfiägt ubernes breits Wissä, was d’Spartä Jodlä und Volksmuisig betrifft. Und wenn är’s nid oder nunig weiss, de gahd är go suechä bis är’s hed. Isch sehr z’empfälä und..mä cha-nä-nu zahlä!
S’Jodlerkonzärt 2019 isch Gschicht, diä heimatlichä Teen hallid nachä und sägid: Scheen isch’s gsi und Fräid hed’s gmacht!  


105. Delegiertenversammlung des Eidgenössischen Jodlerverbandes, Samstag, 9. März 2019 in der Mehrzweckhalle Ebnet Escholzmatt

Bereits zum 10. Mal tagte der «Eidgenoss» der Jodler, Fähnler und Alphornbläser unter der Leitung von Karin Niederberger. 548 Personen wohnten den Verhandlungen bei. (In Anbetracht des zusätzlichen Traktandums 6f: neues Verbandsorgan, wies die Tagung etwas mehr Teilnehmer als sonst auf). Die Verbandskasse weist einen satten Reingewinn aus.  Peter Portmann Sarnen wird mit dem Stuker-Legat ausgezeichnet und Michel Huser, Ueli Kämpfer, Amadé Leiggener und Antje Burri heissen die neuen Freimitglieder.

Zu Beginn der Versammlung, die um 10.30 Uhr begann entbot die Entlebucher Alphornbläservereinigung heimelige Klänge ehe die Tagenden unter dem Dirigat von Komponist Edi Gasser «Bärgkristall» vortrugen und Karin Niederberger die Gästeschar begrüsste. In seiner Grussbotschaft gab Regierungsrat Guido Graf offen zu, dass er diesen Besuch besonders hoch werte, weil es ihm ein Herzensanliegen sei, diese Stimmung und ansteckende Fröhlichkeit geniessen zu können. Er fühle sich in dieser Welt ohne Hektik sehr wohl und appellierte eindringlich zu diesem wunderbaren Kulturgut Sorge zu tragen.  Ähnliches besagte auch OKP Fabian Niklaus, der die Region Entlebuch als Kulturschatulle hervorhob und auf das Entlebucher Kaffee angesprochen meinte: Zämärutsche gid warm! (S’hed eppis wahrs dra ga de diä Hallä isch platschvollä gsi und s’hed nur nu ganz wenig freyj Plätz gha).  Ganz sympathisch überbrachte Stefanie Portner die Grussbotschaft der Hornusser und bemerkte dass Informationen der Hornusser über die Online Medien erfolgen sollen, wobei auch ein Print-Medium in Betracht gezogen werde.

Nachwuchsförderpreis
Erstmals wurde diese Auszeichnung an Stefan und Yolanda Segmüller vergeben. In rühriger Weise erklärte Karin Niederberger, die Entstehung  vom Chinderjodlerchörli Mosnang, dessen Fortbestand die Segmüllers als Lebensaufgabe erachten und mit ihnen bis anhin über 300 Auftritte bestritten. Den Wanderpreis, ein Bergkristall aus den Bündner Bergen  finanzierte die  Bündner Regierung in deren Auftrag Reg. Rat Jäger sprach und die Übergabe vornahm. Die Kinder bedankten sich bei den Geehrten mit Franz Stadelmann’s Lied «Es Gschänkli» und einer Zugabe.
Dann wurde die Versammlung bis 13.25 Uhr unterbrochen, wo zu Mittag gegessen werden konnte.  

Therapiestunde mit Anitra Eggler
Was die Frau in ihrem halbstündigen Referat vortrug war hochinteressant und spannend. Sie schilderte wie sehr abhängig Handy’s, Smartphones und dergleichen machen und wie verschwenderisch wir mit damit Zeit  vertrödeln. Und dabei gäbe es sinnvollere Beschäftigung wenn der eigene Gebrauch dieser Gerätschaften drastisch dezimiert würde. Die Effizient wäre um einiges grösser und liesse gewisse zu Nebensächlichkeiten verkommenen Arbeiten attraktiver werden.

Gebühren und Budget
Wie eingangs erwähnt steht der Verband auf gesunden Beinen, so dass die bisherigen Beiträge beibehalten werden können. Gemäss Stephan Haldemann werden jährlich Fr. 100’000 an die SUISA überwiesen und dieser Vertrag muss nächstes Jahr erneuert werden. Haldemann bemängelte, dass es immer noch so difige Leute gäbe, die anstelle des digitalen Formulars eine Kopie aus «vorchristlicher Zeit » und handgeschrieben die aufgeführten Werke einsenden würden, was Mehrarbeit für ihn bedeute. Das Budget sieht einen Überschuss vor.

Die neue Jodlerzeitung kommt
Vorerst zitierte die Vorsitzende Art. 20 der Statuten und eröffnete die Diskussion. Ja und Nein-Parolen wechselten sich ab und Hochrechnungen liessen ein eher knappes Resultat erwarten. Die Abstimmung ergab aber 252 ja zu 109 Nein bei 25 Enthaltungen. Die gebotene Chance will genutzt werden, was soviel heisst, dass Jeder und Jede zu einem Pflicht Abo von Fr. 20.- «verknurrt» wird. Dieses «Muss» löste im Vorfeld keine Freude aus und wird auch im Nachhinein für erhitzte Gemüter sorgen. Und sollte sich der eingeschlagene Weg nicht bewähren, so kann Einhalt geboten werden.  Mit Interesse wird nun das 1. Exemplar erwartet.
Das Jodlerfest 2020 in Basel wird mit Klassierung durchgeführt.
Dem ZSJV wird die Aufgabe übertragen für 2023 einen Festort zu suchen. Hier ist eine Findungskommission am werken, die im Kanton Zug aktiv unterwegs ist.
Heinz Rauchenstein, Lachen wird neuer Rechnungsrevisor.
Peter Portmann, der ehemalige  Sarner-, Zentralschweizer- und eidgenössische Jodlerpräsident, wie auch Stiftungsratspräsident der Robert Fellmann Stiftung erhielt für sein riesiges Schaffen, das Stuker-Legat, ein Zinnkänneli mit der Inschrift «der Treue die Ehre» zugesprochen. Und Michel Huser, Ueli Kämpfer, Amadé Leiggener und Antje Burri  heissen die neuen Freimitglieder des EJV. 
Die 106. DV des EJV wird am 14. März 2020 in Münsingen stattfinden.

98. Delegiertenversammlung des Zentralschweizerischen Jodlerverbandes, Samstag, 26. Januar 2019 in Willisau

S’isch ä Mammutversammlig i der Fäschthallä Willisai gsi, wo vo 647 Personä bsuecht worde-n-isch.  Dr ZSJV-Vorstand isch in globo fir 3 Jahr wiedergwehlt worde, und der Jodlersouverän hed zwei Unterverbandsfäscht bewilliged. Midem Patrick Koch, em Sarner Jodlerpresidänt wirkt ä neywä Unterverbandsbrichterstatter. Eb diä ney Jodlerzeytig z’stand chund, wird d’Delegiärtäversammlig vom 9. März in Äschlismatt entscheidä. Der Franz-Markus Stadelmaa isch neys ZSJV-Ehrämitglied worde.  

Ganzi Heerscharä vo Jodler, Alphornbläser und Fahneschwinger sind  um d’Mittagszeyt Richtig Willisaier Fäschthallä gluffä und hend das Gebey i Beschlag gnu. Genai am Eis hend Alphornkläng dä Tagisruim erfillt und churz druifappä  isch «Alpmorge» im Gsamtchor gsungä wordä und de hed der Richard Huwiler zur Begriässig agsetzt. 647 Persone, dervo 460 Stimmberächtigti,  sind cho und hend wellä wissä, we d’Finanzä stahnd, was i Sachä neywi Jodlerzeytig laift, wevu das sie choschted und wer sie cha, mues, sett oder wott aboniärä.
Finanziell stahd der ZSJV nid schlächt da, de mä hed ä Reingwinn chennä uisweysä und fir s’laifendi Jahr sellid schwarzi Zahlä uisäluege.
S’Jodlerfäscht Schötz isch bekanntlich, nid nur gesanglich und bsuechermässig ä Hammer gsi.  Ai der Rubel isch g’rollt und  hed ä sattä Reingwinn abgworfä, wo firä Verband ai ä gressere Brosamä vom Tisch gheyjä wird. Zahlä sind keini präsentiärd wordä, was zruggbleybt sind Erinnerigä anes Fäscht för und mit Frönde.
Dass epper im amtierende ZSJV -Vorstand dr Sässel streytig miächt, macht oder gmacht hätt, hed me im Vornherein scho chennä vergässä, will’s ganz klar isch, dass Urschweyzer Jodlervolch froh isch, dass dä Chrampf epper macht. Mit Akklamation sind diä Fraijä und Mannä bestätiged worde. Ai d’Robert Fellmann hed neyd z’befirchtä gha, diä 6 Mitglieder verbleybid im Stiftigsrat. Nachdem der bishärigi Brichterstatter Joel von Moos zruggträttä isch, hed mä ä Nachfolger gsuecht und dä i der Person vom 37-jährige Patrick Koch, Presidänt vom Jodlerklub Sarnä, gfundä.

Es Fäscht für alli, isch s’Motto vom diesjährige Jodlerfäscht Horw vom 28. -30. Juni Da isch me uf guete Wägä und hofft, dass ä huifä Amäldigä inächemid. S’Fäscht wird mit Klassiärig duregfiährd. De Chargiertä hed me s’Vetruijä uisgsprochä. Und s’Fäschtliäd vom Hans Aregger hed d’Uruiffiährig dur d’Trägerverein Turnerchörli und Heimelig Horw bestens bestandä.
S’Kursprogramm isch erleytered worde und diä nechschti Tagig findet i dr Waldmannhallä z’Baar äbä statt.

31. Eidgenössische Jodlerfest in Baasel 26. - 28. Juni 2020
Jo  s’isch wohr, denn imne Johr diä-n d’Jodlerlyt dött zämmästoh und ä Jutz go loh. Ai dettä hofft me ufene grossi Beteiligung, wobey ä Jodlerfäschtteilnahm inzwische je lenger je meh zunere Preysfrag wird. (undr eys gsäid vom Gäld redt mä nid mä hed’s!?)

64. Zentralschweizer Jodlerfäscht 2021 vom 25. - 27. Juni 2021 z’Andermatt
Souverän, gekonnt ja sogar sehr professionell hend diä beedä Uirner Jodlerklib «Bärgbliämli» Schattdorf und  «Seerose» Fliälä zämä mid de Uirner Fähndler  und Alphornbläser das Jodlerfäscht vorgstellt. De Christoph Gähwiler als Redner hed’s belzig verstandä, dä Alass schmackhaft z’machä, aber ai grad bemerkt, dass der Transport s’ grescht Problem seyg wo nid wenig Sorgä miäch. Spitzemässig hend diä beedä Cheer «Alpenacht» vorträid und derzue ä Wärbefilm la laife, wo s’Tipfli vo derä Fäschtvorstellig gsi isch. Es lebe Andermatt 2021.

65. Zentralschweizer Jodlerfäscht 24. - 26. Juni in Sämpach
D’Sämpacher Jodler sind go guglä und hend näb etliche weytere Frage nu wellä wissä wo dass es diä scheenschtä Sunne-n-Undergäng gäb und eb Jesus ä Jodlerfrind seyg? Wättermässig sells ai besser wärdä weder 1997,  wo’s deräwäget nass gsi isch, dass mä mid Traktore hed miässä d’Aito zum Plurpp uis ziäh, nid z’redä vo dä dräckigä Chleider. Ä Vorgschmack uf das Fäscht hend sie midem Fäschtlied «Üse Chor» vom Emil Wallimaa abgliefered und ai der Zuespruch ubercho.

Neywi Jodlerzeytig, ja oder nei
Zuegäh der Vorstand vom EJV isch i derä Sach nid untätig bliebä und isch bemiähd gsi ä Vorlag offä z’leggä wo zwar nid schlächt isch aber nu Verbesserigspotenzial hed. D’Meinigä sind usenand gangä und de Befürworter  hed ruichä Gägäwind i s’Gsicht blase. D’Konsultativabstimmig hed bi 417 Stimmabgabä 199 Ja zu 162 Nei bi 56 Enthaltigä ergäh. D’Frag isch ai was diä andere Underverbänd derzue meinid. (Der NOSJV befürwortete an seiner DV die EJV-Bestrebungen mit 72% Ja-Anteilen) Entschiedä wird am 9. März z’Äschlismatt.
Schliesslich erhielt Franz Markus Stadelmann die Ehrenmitgliedschaft des ZSJV zugesprochen. Nach feinem Nahtessen und den Veteranenehrungen begaben sich die Teilnehmenden zu vormitternächtlicher Stunde auf den Heimweg.

 


  



   

Friedlich verlaufene 98. Generalversammlung; doch die Sorgenfalten bleiben

Die Hergiswiler Jodler suchen Dirigenten und Neumitglieder. Milo Mathis wird Ehrenmitglied und neuer Rechnungsrevisor.
Am vergangenen Samstag, 12. Januar 2019, durften die Jodler vom Lopperdorf auf ein intensives aber auch erfolgreiches Vereinsjahr zurückschauen. An 64 Zusammenkünften beschenkte das «Echo vom Pilatus» unzählige Zuhörer mit seinen Melodien und vermittelte damit ungebrochene Sangesfreude. Aus präsidialer Sicht gab es einige erwähnenswerte Auftritte. Unvergessen bleibt vor allem jener am Jodlerfest in Schötz, wo die Hergiswiler Jodler nach Jahren in der Klasse 2 wieder erstklassig abschnitten. Für positive Reaktionen sorgten ferner die Jodlermesse anlässlich der Älplerchilbi und das nachhaltig beeindruckende Kirchenkonzert von Mitte November. Schliesslich war die Teilnahme am Unterwaldner Naturjodlerkonzert in Giswil für den ältesten Klub der Region natürlich Ehrensache. Grossen Anteil dieser Erfolge hat sich Interimsdirigent Hans Setz verdient, der es ausgezeichnet verstand, den mit Projektsängern verstärkten Chor auf die Erfolgsstrasse zurückzuführen.

Mitgliederwesen macht Sorgen
Diesbezüglich debattierte das Hergiswiler Gesangsgremium nicht zum ersten Mal. Obwohl es optimistisch klingt, dass Heidi Mauron und Beat Marbach  willens sind ihr Hospitantenjahr zu absolvieren, so stimmt im Gegenzug Johannes Blöchligers Rücktritt nach 16 Jahren doch sehr nachdenklich.  Jodler sein ist nicht mehr so einfach, weil die Zeit schnelllebiger geworden ist und die Menschen neuzeitlicher eingestellt sind. Diese Auswirkungen sind auch auf Jodlerebene spürbar. Das Ausüben  dieses Hobby's, dass mit beträchtlichem Aufwand von Freizeit geschieht und gesangliches Weiterkommen zum Ziel hat, führt unwillkürlich zu zeitlichen Engpässen und zusätzlicher Mehrbelastung. Weil Familie und Beruf Priorität geniessen entwickelt sich das Mitmachen in Vereinen sehr ungesund, da das Dürfen zum Müssen wird. Jammern und Klagelieder anstimmen bringt nichts, sich nicht unterkriegen lassen hilft da viel eher.

Milo Mathis neues Ehrenmitglied
Bevor Sepp von Rotz über einen  finanziellen Rückschlag informierte, konnte das Wahlgeschäft reibungslos abgewickelt werden. Vizepräsident Martin Waser und Materialverwalter Roger Matthey belieben eine weitere Amtsdauer in ihren Ämtern, genauso jene Personen die für ein Jahr Wiederwahl erfuhren.
Milo Mathis, der bereits in der Zeit von 1973 bis 1988 dem «Echo vom Pilatus» als 2. Basssänger angehörte,  stieg nach «schöpferischer» Pause anno 2015 wieder im 2. Bass als Aktivsänger ein und hat sich die Ehrenmitgliedschaft redlich verdient.
Nach dem Jahreskonzert vom 13. April 2019 wird Hans Setz, die musikalische Leitung abgeben. Die Dirigentensuche erweist sich äusserst schwierig. Die Teilnahme des Unterverbandsfestes in Horw ist daher sehr unrealistisch.