Jodlermäss i dr Chilä St. Anton z'Luzärä, Samschtigabig, 26. Oktober 2019
Ä Prachtstag isch’s gsi dä Oktober-Samschtig, wo d’Hergiswiler Jodler zumene «Gaschtspiel» i Form vonere Jodlermäss i dr Chilä St. Anton z’Luzärä cho sind. S’isch ganz ä gfräiti Begägnig mid vorwiägend eltere, sehr dankbarä Leyt, vor allem aber ai äs Wiedersehn mid dr Fabienne Eichmann gsi, wo z’Hergiswil als Theologin und Gmeindsleiteri gwirkt hed. Ai a ihrem neywä Wirkigsort hed diä Frai, womä-n-ai als blondä Ängel bezeichnä darf, uberzeygt und be-idruckt.
Die Freude war ihr ins Gesicht geschrieben, als wir mit dem «Rängg-Juiz» diesen Wortgottesdienst eröffneten und sie uns besonders herzlich willkommen hiess. In ihrer Einführung meinte sie denn auch: Jeden Tag ein paar Strophen Gesang oder ein paar Takte Musik beleben und halten uns im Gleichgewicht. Bekanntlich sind wir alles arme Sünder die Abbitte leisten müssen, deshalb wandten wir uns mit «Herrgott mier stand vor Dier» an ihn und baten ihn um Vergebung.
Swiss-City-Marathon in der Predigt ein Thema
Es wäre vermessen, wenn Fabienne Eichmann den Marathon vom Sonntag nicht erwähnt hätte, zumal die Route an der Kirche vorbei führt. Stellvertretend für alle Teilnehmer legte sie Laufschuhe und T-Shirt vor den Altar. Und sie erwähnte ihre Faszination für alle Läuferinnen und Läufer die diese fast endlos scheinende Distanz von 42 km ohne Wenn und Aber zu Ende laufen und körperlich fast ans Limit gehen. Sie erwähnte Paulus, der auf sein Leben zurückschaute und folgendes schrieb: Die Zeit meines Aufbruchs ist nahe, ich habe den guten Kampf gekämpft, den Lauf vollendet, die Treue bewahrt. Schon jetzt liegt für mich der Kranz der Gerechtigkeit bereit. Sie erwähnte das Gleichnis vom Zöllner und Pharisäer und machte erklärbar, dass beide fromm wären. Wir alle stünden in Gottes Gunst meinte sie weiter und appellierte abschliessend an das Gebet, dem Gespräch mit Gott. Neben «Bärgandacht», dem «Bätruef-» und «Älggi-Juiz» trugen wir noch «Mit Dym Sägä» vor und rundeten den Kirchenauftritt mit «Im Buechewald» ab.
Nach geselliger Stunde bei Aperofreuden in kleinem Kreis traten wir na-dis-na den Heimweg an um den angebrochenen Samstagabend zu geniessen. Im Bewusstsein ä gueti Leischtig abgriäft und mid denä Gsäng i vielnä Leyt Fräid gmacht und ä gueti Tat vollbracht z’ha geht dieser abendliche Abstecher in die Leuchtenstadt in die Geschichte ein.