Echo vom Pilatus

Hergiswil am See

  

 

In freier Natur, der Kathedrale Gottes gejodelt

An der 28. Schönenbodenchilbi die am 20. Juli 2014 in einer Waldlichtung im Hergiswiler Naherholungsgebiet über die Bühne ging, kam der Hergiswiler Jodlerschar nach einer Absenz wieder einisch die Ehre zu diesen Feldgottesdienst zu verschönern.

S’isch nid aamächelig gsi s’Wätter, de mä hed niä gwisst wenn’s wieder go rägnä chund. Da Jodler bekanntlich roschtfrey und wasserdicht sind aber nid unbedingt gärä laifid, war die Inanspruchnahme des bereitstehenden Schönenbodentaxi’s die logische Folge.

Der Lussi Franz brachte uns ins besagte Gebiet wo wir uns nach Kaffeegenuss zum Einsingen versammelten und die bevorstehende Liturgiefeier erwarteten. Alsbald traf Pater Josef Regli ein, nahm eine Erfrischung zu sich und begann unverzüglich mit der Zelebration des Messopfers, dem etliche Berglerfreunde beiwohnten.  Pater Josef schien diese Umgebung sehr zu behagen und deshalb bezeichnete er sie als Kathedrale Gottes.

Wir Jodler und das Alphornduo Blättler-Blatter sorgten für die musikalische Begleitung. In unmittelbarer Nähe waren die Chrampfer am Werk die mit «lärmigem» Tun auf sich aufmerksam machten, denn der Festbetrieb wollte nach diesem Gottesdienst in Gang genommen werden. Suppenköche rührten kräftig in den Töpfen, Risottokünstler waren bestrebt, dass ihr Risotto nid «aghocked» isch und die Grilleure liessen Steaks und Filets im Darm brutzeln, sodass  die Gästeschar innert Kürze verköstigt werden konnte.

Ein reichhaltiges Kuchenbuffet das bald ausverkauft war musste nicht lange auf Käufer warten.  Nach gemütlichem Beisammensein bei Ländlermuisig, Alphornklängen und Jodlerteen, ging dieser Auftritt ehe sich die himmlischen Schleusen wieder öffneten zu Ende.

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