Echo vom Pilatus

Hergiswil am See

  

 

So tönte das Herz der Schweiz vom 22. bis 25. Juni 2017, anlässlich vom 30. Eidgenössischen Jodlerfest in Brig - Glis

«Brig 2017» ist Geschichte und schrieb sie auch. Enorm was über dieses Wochenende in der Hauptstadt vom Oberwallis abging. Über 12'000 Aktive stellten sich der Jury, mit der Hoffnung erstklassig bewertet zu werden und von 150'000 Besuchern ist die Rede. Tage danach spricht man schon fast nicht mehr davon und man erwartet den Jurybericht, der Anhaltspunkte gibt, warum es nicht zum Eis glänget hed. Und weiter spricht man schon vom Jodlerfäscht 2020 in Basel.

Das «Eidgenössische» in Brig hat ein Ausmass angenommen, das den Rahmen sprengte. Das tolle Festwetter, die gutgelaunten Leute, friedliche Stimmung, der feine Fendant oder Johannisberg, der Raclette-Chäs vom Walker, wo so güed schmelzt und und und, alles das passte üsgezeychnet zämu. Brig war ein Bombe.

«Hegge-Juiz» ergab Klasse 2
Mit genanntem Naturjuiz traten wir am Samstag, 24. Juni 2017 um 17.15 Uhr vor die Jury, nachdem wir vorher im Lokal j eingesungen hatten. Das Wettlokal J eine Turnhalle fast im Simplon obe, war so etwas Stickiges, das geschmacklich Übelkeit hervor rief und deshalb als Vortragslokal ungeeignet erschien. (vielleicht hend nur mier das Gfihl gah, will anderi Klib ai dett inne gsungä hend). Wir liessen uns von dieser Feststellung nicht blenden, betraten die Bühne und riefen unsere Leistung ab. Im Anschluss gabs noch ein Fotoshooting und dann verschoben wir uns ins Jodlerdorf, wo wir auf die (sehr) gute Leistung anstiessen, uns verpflegten und in geselliger Runde zusammensassen und s'eint oder  ander Liädli sangen. Für die Einen stand um halb neun abends die Abreise an während andere den Viertelvorzwelfi-Zug Richtung Bern bestiegen und um halbi derheimä gsi sind. 

Klares Verdikt
Voran es lag dass es es Zwei gäh hed, was der Blick in die Klassierungsliste um 11 Uhr andern Tags ergab, muss nun abgewartet werden, wenn der Jurybericht vorliegt. Wenn diese Klasse 2 vielleicht chley wurmed, tragisch oder weltbewegend ist sie nicht. Es «Guet» isch immer nu es «Guet» und muss ersungen werden. Darum soll und darf man sich an diesem Resultat freuen. Und zudem.. äs chenid nid all es Äis ha susch wurd's z'langweylig.
In gemütlichem Rahmen und im Beisein von Gemeindepräsident Remo Zberg und Kulturministerin Christa Blättler haben wir am Montagabend, 26. Juni 2017 im Restaurant Roggerli eppis Feins g'ässä, dä «Hegge-Juiz» nu einisch vorträid und eso «Brig 2017» la uisklingä.
Wenn wir nicht die insgeheim erhoffte Klasse erreicht haben, zum Fräid ha hemmer gleych ä Grund mier juizid gärä will's vo Härze chund.

 

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