Echo vom Pilatus

Hergiswil am See

  

 

Die 105. Jodler-GV ist unter Dach und Fach

Es gab keine weltbewegenden Traktanden, obwohl das Arbeitspapier 13 Geschäfte umfasste. Wichtigste Besprechungspunkte waren die Finanzen, Wahlen und verschiedene kleinere Verschiebungen in den Gremien.

Identisch mit dem Lied «E nöie Tag» nahm diese Zusammenkunft ihren Auftakt zum jodlerischen Jahresanfang, das die aktuelle Garde, der geladenen Gästeschar zur Eröffnung vortrug. Danach übernahm Interimspräsident Philippe Hügin das Zepter und schritt zur Abarbeitung des Tagungsplanes. Alt-Präsident Balz Blättler erhielt das Vertrauen als Stimmenzähler, bevor das Protokoll der 104. Jodler-GV seine Genehmigung erfuhr. Die präsidiale Rückschau ergab auch ohne aktive Jodlerfestteilnahme in Menznau eine stattliche Anzahl Auftritte, wo unsere Präsenz mit Liedern und Juiz gefragt war. Erwähnung verdienten dabei der 95. Geburtstag des ehemaligen ZSJV-Präsidenten Tony Blättler, wie auch der Neunzigste von Ehrenmitglied Paul Waser, sowie die weiteren Feiern von runden und halbrunden Geburtstagen. Das Hergiswil ein Schwingerdorf ist, bewiesen die Orgnissatoren vom Meitli- und Frauenschwinget wie auch vom kantonalen Jungschwingertag auf dem Areal beim Schulhaus Matt. Verschiedene Jodlermessen durften wir mit unseren Vorträgen verschönern. Besonders beeindruckend waren das Benefizkonzert «Von Jodlern für Jodlern» in Ennetbürgen zugunsten vom Jodlerklub «Echo vam Bietschhorn». Die Blattner Jodler beklagten anlässlich des Felssturzes, den Verlust etlicher Trachten und durften mit dieser Solidaritätsveranstaltung unsere Unterstützung erfahren. Einmal mehr ein Grosserfolg war den Benefizkonzerten von Dirigentin Silvia Windlin beschieden. 12’000 Franken Spendengelder konnten an das Kinderspital Zentralschweiz, die Kinderspites und die Stiftung Theodora in Form eines Checks überbracht werden.
Zu Ehren aller Verstorbenen erklang mit dem «Bätruef-Juiz» ein letzter Sängergruss himmelwärts.
Finanzen und Wahlen
Finanzchef Sepp von Rotz konnte von einer Vermögensvermehrung Kenntnis geben, bemerkte aber im Gegenzug, dass das Budget für das laufende Jahr rote Zahlen aufweisen werde. Grosszügig zeigte sich der Vorstand bezüglich dem Mitgliederbeitrag von Fr. 58.- der seit Jahresbeginn erhoben wird. 38 Stutz übernimmt die Vereinskasse, während die Zwänzgernote für das Verbansorgan «Lebendig» jede und jeder selber bezahlt.
Philippe Hügin übernimmt für 2 Jahre das Präsidium, Martin Blättler amtet als Aktuar und Manuela Barmettler betreut den Beisitzerposten. Für ein Jahr lässt sich auch Dirigentin Silvia Windlin verpflichten und über die genau gleiche Zeitspanne liessen sich der Vizedirigent, der Chronist/Medienbetreuer und die Musikkommissionsmitglieder binden.
Neumitglieder - wohär nä und nid stählä
Anfangs Jahr haben Sera Stutz - Durrer und Michelle Durrer unsere Reihen verlassen. Hans Lötscher und Andy Egli waren uns sehr wertvolle gesangliche Unterstützer. Die beiden Menznauer haben nun ihren Dienst quittiert und wir lassen sie nur ungern ziehen. Mit dem Zuzug von Hanspeter Mathis, der seit Hospitanenjahr antritt und der Aufname von Manuela Barmetter als Aktivjodlerin ist zwar ein Blick nach vorne erlaubt, lässt aber den Ruf nach Neumitgliedern noch lauter ertönen.
Anstehende Veranstaltungen sind programmiert, die wir versucht sind zu prästieren. Wohl grösste Herausforderung ist das Konzert vom 28. März 2026 im Loppersaal. «Mier machid’s bescht», heisst die klare Botschaft!
Mit Blumen, Präsenten und aufrichtigen Dankesworten und dem «Rengg-Juiz» endete diese Jahrestagung. Nach Aperogenüssen lud der gedeckte Tisch zu einem feinen Znacht und leitete über zum gmiätlich zämähecklä und den dazu gehörenden Vergnüglichkeiten.