Echo vom Pilatus

Hergiswil am See

  

 

104. Delegiertenversammlung des Zentralschweizerischen Jodlerverbandes, Samstag, 25. Januar 2025 im SPZ Nottwil

Fakten sind: 463 Personen besuchten diese Tagung, wovon 307 stimmberechtigt waren. Die Organisation der DV musste auch der ZSJV- Vorstand in Zusammenarbeit mit dem SPZ übernehmen, nachem kein Organisator unter den 152 Jodlerklub gefunden werden konnte. Es konnte auch kein neuer Verbandspräsident gefunden und zur Wahl vorgeschlagen werden. Und zudem sind weitere Vakanzen zu beklagen. Wie bei der Wettervorhersage. Es herrschen trübe Aussichten.
Diä Tagig im SPZ z’Nottwil isch am 10.00 mit Suretaler Alphornkläng und Obwaldenr Fahnäschwing ereffent worde. De Gsamtchor hed dernah «Dankä sägä» gsunge und de hed das Zämäsey under der Regie vom Adi Schöpfer Fahrt uifgnu. Als Chefin vom Wahlbüro hed d’Petra Vogler g’amtet. Der Dr. jur. Joseph Hofstetter Diräkter vo der SPZ-Stiftig hed de INFO’s uber dä Betrieb vo 2000 Mitrbeiter schaffid und 204 Bett verfiägbar sind, abgäh abgäh. D’Stiftig isch 50jährig und s’SPZ gid’s sitt 35 Jahr. Em Protokoll hed mä zuegtimmt und de Jahresbricht vom Verband isch im Lebendig veröffentlicht worde.
Der Robert Fellmann Liäderverlag hed es erfolgreychs Jahr hinder sich. Zudem hed der Jodelliederverlag Müller und Schade in Bärn, d’Verchaifsrächt em Robert Fellmann Verlag abträttä, wo jetz der grescht schweyzerisch Liäderverlag isch.
De gid’s 2 Klib weniger derfir aber 61 Neymitgliederi mee. Dr Dateschutz isch ai es Thema gsi. Mä will vorsichtiger mitem Uisägäh vo Date umgah und um Erlaibnis bi de Klubpresidäntä nachäfragä.
Sämpach 2025 isch e Ränditä gsi und hed 25’000 Frankä i d’Verbandskassä gspiält. D’Presidäntin Anja Staub vo de Trägerverein, hed idringlich erklärt, dass mä mit Kameradschaft, vereintä Chreft und guetem Zämähalt sones Fäscht stämmä chenn. Es seyg sicher nid alles fählerlos gluffä, aber bekanntlich lehri mä us Fähler und jedes Negativi heig ai eppis Positivs. D’Reed vom OKP Toni Bussmann hed’s ai in sich gha, de diä isch ganz emotional derthär cho.
S’Verbandskässili weyst ä Reingwinn von 2500 Frankä uis und eppä gleych viel sell im Büdtsche vo dem Jahr uisäluege. 73’000 Frankä betreid s’gsamti Kursbudget i de Sparte Jodle, Alphornblase, Fahnenschwingen und Nachwuchs. Im Büdtsche inbegriffä sind 10’000 Stutz für d’ Aschaffig vo Leihalpherner, womä fir Kirs bruicht oder vertlehnä cha.
«SAFIR» (Struktur- Aufgaben- und Finanzreform) isch de es Thema gsi wo im 2022 mid der Zentralisierig vo der EJV-Administration a-gfangä hed. 2023 isch diä neywi Wäbseyte, d’Verabschiedig vo de Mitgliederstruktuir und s’ney Finanzierigsmodäll cho. S’letscht Jahr 2024, hed’s neywi EJV- und Unterverbandstatuitä gäh und zudem hend verschiedeni Teschtphase we ai d’Evaluierung vo der Software stattgfundä. 2025: Testphase II, Harmonisierig: Reglemänt vom Harmonisierigsprozess wo a der DV Ins behandlet wärde wird. De wärdid der Abschluss vom Datentransfer i d’EJV Datenbank & Testphase stattfindä, sodass 2026 SAFIR abgschlossä wird resp. der Afang vo der neuen Struktur und Finanzierung EJV i-gleyted wird.
Alli Einzelmitglieder uberchemid nid nur ä Rächnig, derzue gid’s ä persenliche Uisweys mid relevantä Datä. Gruppärächnigä entfallid und Einzelmitglieder hend midem Mitgliederbeytrag neyds z’tue.
Der Atrag a d’DV EJV luited : Beytrag EJV Fr. 15.00, Kommunikation EJV: Fr: 20.00 und der Beytrag a Unterverband Fr. 23.00, ergid ä Gsamtbetrag vo 58 Stutz.
Zruggrättä sind: Petra Vogler, Veantwortlichi Nachwuchs, de Sekretär Josef Iten, Yvonne Stadler Kurswäsä-Verantwortlichi und de Presidänt Adi Schöpfer.
D’Wiederwahl fir 3 Jahr hend der Alfons Birnbaum, Silvia Hafner, Christian Kuster und de Ivo Steiner we ai de Stefan Wieland gschafft. Presidänt isch keinä in Sicht.
D’Robert Fellmann Stiftig midem Richi Huwiler, Erika Zanini, Gody Studer und Sebi Schatt isch ai wiedergwehlt worde. Der Presi isch vo Amtes wägä derbiä und fählt. Ai der Poschtä vom Unterverbandsberichterstatter isch vakant. Dä wird intermistisch vo de Silvia Hafner gfiährt.
S’Jodlerfäscht Menznai wird mit Klassierig duregfiährt und der Fähnrich isch erscht 81gi. Es wärdid Tombolalos zuegschickt und sie sind froh, wemä diä chaift und nid umäschickt. Es wird ä druckte Fäschtfiäher gäh.
Fir d’Ubernahm vo der DV vom 7. Febr. 2026 leyd nu kei Bewärbig vor, genaiso gsehds ai i Sachä Jodlerfäscht 2027 und weyteri uis
D’ZSJV Statuitä ZSJV sind gnämiged worde.
S’ Jodlerfäscht Basel wird vom 26. - 28. Juni 2026 stattfindä. Es wärdi en digitale  und druckter Fästfiäher gäh hed de Dani Buser gseid. Ä Grossteil vo de Vorarbete vom 2023 chenn mä ubernäh. 2029 isch de der BKJV a der Reihjä.
Da ja der Gruppämitgliederstatus abgschaffed wird gid’s inskinftig ai keini EJV DV’s (Delegierteversammligä) me. Sie wärdid zu Mitgliederversammligä umfunktioniärd, wo der ZSJV mid 48 Leyt verträttä sey wird.
Under Ehrigä sind de Adi Schöpfer und d’Yvonne Stadler-Reichlin verabschiedet worde. De André Mathis, Giswil und Petra Vogler sind Freymitglieder worde und der Josef Iten isch Ehrämitglied worde. Ä Super-Uiftritt hend d’Obwaldner Jungjuizer zur Ehr vo der Petra Vogler darbotä, sehr zur Freid vo der Geehrtä und dä Gescht.
Nachem Chichli-Jutz im Gsamchor hed’s Apero riche gäh und am Vieri hend d’Ehrigä agfangä wo bis am viertel vor sächsi duired hend.
D’DV isch sehr speditiv uber d’Bihni gangä und dr zeytlich Rahmä isch sehr gued i-ghaltä wordä. Äs bleybt jetz eifach z’hoffä, dass diä Vakanzä aber ai DV- und Fäscht-Organisatorä chenid gfundä wärdä. Devisä isch klar: mier nähmid’s we’s chund. Es isch ä schwachä Troscht aber s’isch einä.

Die 104. Generalversammlung brachte Veränderungen und Neuerungen

Die 104. Tagung im Glasirestaurant Adler ist in trockenen Tüchern. Während das Präsidium ad interim geführt werden kann, muss noch ein Aktuar gesucht werden. Ansonsten kann das Jodlerjahr 2025 in gewohnten Rahmen seinen Verlauf nehmen, anz nach dem Motto: «Singä wemmer, juizä demmer midenand chley frehlich sey».

Mit einem ausführlichen Statement wandte sich das Co-Präsidium im Glasirestaurant an die 26 Anwesenden. Die beiden Heidi’s sprachen über ‘s Juizä und Singä, das Stress verringere, Freude mache und Zukunft habe. Angetrieben von Einsatzfreude, Motivation und gutem Willen hatten sie vor zwei Jahren die Geschicke vom Hergiswiler Jodlerklub übernommen. Die starke Beanspruchung hat sie jedoch bewogen, ihr Amt weiterzugeben. Ad interim steigt nun der bisherige Aktuar Philippe Hügin zwischenzeitlich in die Leitung vom operativen Geschäft ein. Das gesangliche Gefüge weist eine sehr starke einheitliche Basis auf mit kräftig prägender Wirkung. Davon zeugen auch die 61 von Erfolg gekrönten Zusammenkünfte. Angefangen bei den Proben über Jodlermessen und etlichen Ständli bis hin zum Auftritt am Isenthaler Handwerksmarkt und sonstigen Anlässen. Ins Zentrum rückte auch die letztjährige Älplerchilbi, wo die Älplermannen ihr Gesangstalent unter Beweis stellten und sich als angehende Jodler entpuppten. Sie willigten zu fünf gemeinsamen Proben ein, wobei der eine und andere sein gesangliches Potential offenbarte. Ein weiteres Mal sind die Benefizkonzerte zu einem beeindruckenden Erlebnis geworden. Alles in allem ein gefreutes Jodlerjahr mit etlichen Höhepunkten.

«Mier gfallt’s bi iich»
Dieses offene Bekenntnis seitens Dirigentin Silvia Windlin spricht Bände. Sie lobte ihre Sängerschar, die mit viel Engagement und Fleiss den ganzen Sommer über zur Probe erschien und willens war, den Anforderungen gerecht zu werden. «Zu hoffen bleibt jetzt» so Windlin, «dass unsere gemeinsamen Bestrebungen mit Mitgliederzuwachs honoriert werden». Ein grosses Dankeschön richtete sie auch an Manuela Barmettler, Bruno Hodel, Hans Lötscher und Andy Egli, für ihre besondere gesangliche Unterstützung.

Gesucht wird ein Aktuar
Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass Vorstandschargen unattraktiv sind. Während alle Mandatsträger für ein Jahr Wiederwahl erfuhren, erweist sich die Suche nach einem Klubschreiberling äusserst schwierig. Noch ist das letzte Wort nicht gesprochen und bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt.
Trotz fehlenden Einnahmen konnte Kassier Sepp von Rotz einen Reingewinn ausweisen. Grosse Sprünge sind nach wie vor nicht erlaubt, denn für anstehende Projekte sind finanzielle Mittel erforderlich. Der Datenschutz war ein weiteres wichtiges Traktandum. Den sozialen Medien wie Facebook, Instagram und weiteren muss verpflichtend Beachtung beigemessen werden.

Gefreue Momente für den Chronisten, Webmaster und Zeytigsheini
Der 2. Tenorsänger Otmar Näpflin gehört seit 1975 dem «Echo vom Pilatus» an. Er war über Jahre Aktuar und versieht zur Zeit den Posten des Chronisten und Medienbetreuers. Für seine 50-jährige Klubzugehörigkeit liess sich der Vorstand etwas Spezielles einfallen. Zu seiner Ehre engagierte das Vorstandskollegium seinen Militärkollegen vom «Schitzä-Zwelfi», den Beggrieder Dorfchlag-Schreiber Sepp Ambauen alias «Griänewoud-Sepp» als Laudator. Dieser wartete mit einer vortrefflich und kurzweilig verfassten Laudatio auf. Sepp’s Auftritt war für den Jubilaren eine geglückte Überraschung und ein grosses Zeichen des Dankes und der Wertschätzung