Echo vom Pilatus

Hergiswil am See

  

 

Schönes Bergerlebnis, Sonntag, 13. Sepember 2026

Idricklichä Chapele-Chilbi -Uiftritt

Es liegen ein paar Jahre zurück, als wir an besagtem Datum auf Fräkmünt in der Chapele gjuized hend. Und heuer war es der Fall, dass wir diesen Festgottesdienst feierlich umrahmen durften.
Dieser Prachtstag trug das Seine bei, dass wir am Fusse des Pilatus, ganz nooch bim Himmel unsere Lieder und Juiz einem andächtigen, in den Chiläbänk sitzenden Chilävolch, und nicht zuletzt dem Schöpfer aller Welten vortragen durften. Es war ganz beeindruckend und löste Gänsehautmomente aus.

Pfarrer Josef Zwyssig muss auch erwähnt werden, denn der frühere Pfarrer von Hergiswil, Flüelen und Buochs hielt die Festmesse und wartete mit gehaltvollen Predigworten auf, die dem Thema: «z’Bärg gah, weyt laife und megä gwartä» gewidmet waren. Immer und immer wieder schimmerte in seinen Voten Gottes Liebe, seine Grösse und Güte durch mit der uns begleitet und beschützt. Er erwähnte auch die Entstehung dieses sakkralen Raumes der wunderbar in die Gegend passt. Dieser Kraft- und Rückzugsort, diese Oase der Ruhe und der Stille ist auch eine Hilfe für den Alltag, wenn das Mass am Überlöaufen sein sollte. Die Sprache des Pfarrers erreichte jede und jeden der dieser Feierstunde beiwohnte. Es gab ganz gefreute Gespräche und bewegende Momente mit dem ehemaligen Pfarrer, der in Hergiswil sehr beliebt war.

Es gehört zum guen Ton, dass sich auch Frau Stiftungsratspräsidentin Christa Blättler an die Dasitzenden wandte. Ihren Dankesworten ist zu entnehmen, dass es je länger je schwieriger werde geistliche Würdenträger zu finden, die auf Fräkmünd das Messopfer feiern. Dankend wandte sie sich an Margrit Rigert vom Pfarreisekretariat für die Suche von Zelebranten, der Sakristanin, die Sakristane und vielen ungenannten helfenden Händen, die um den Erhalt dieser Kapelle bemüht sind. Schliesslich lud sie namens des Stiftungsrates zum Apero na Chiles, wo das gemütliche Beisammensein seine Fortsetung fand.