Dier Herr - hemmer gsunge
Die Jodlermesse am Muttertag 10. Mai war gut besucht und unsere Gesänge fanden offene Ohren.
So oder ähnlich hed’s na Chiles teend, wo mier eys unders Chilävolch gmischt hend. Mier hend zwar ä chley weniger gsunge, will dä Gottesdiänscht, wo sehr fäschtlich agschriebe gsi isch, nu zuesätzlich ä Kantorin angagiert gsi isch. Es bsunders Erläbnis isch nateyrlich d’Begägnig midem Wolfgang Sieber gsi wo Orgeldiänscht gha hed. Der Könner uf dem erarischä Himmelsintrumänt hed zum Izug sämtlichi Register zogä und alles usem Pedal und Manual «uisäquätscht». Der «Schäfli-Schottisch» zum Uiszug isch we-n-es Dunderwätter derthär cho, wo d’Hergiswiler Chiläorgele nu sältä oder gar niä erläbt hed. Ai das isch gläbti Chilä gsi, wo Freid gmacht hed.
Da sind eysi Vorträg us der Marty Mäss und vor allem em Thomas Wieland seys «Heilig» so eppis we Seeläbalsam gsi und hend ä Rueh uisgstrahld. Einisch mee ergreyfend isch der «Bätruef-Juiz» darbotä wordä. Em Anni Wallimaa seys Wärch wo als Loblied vo de Älpler gilt und wunderbar i d’Chilä passt, hed bi de Chilägänger tiäfi Ehrfurcht uisgleest.
Nachem Sägä hemmer uf dr Chilästägä Liäd und Juiz la erteenä und hend diä folgende Stundä bi feinem Ässä d’Miättere hech la Läbä und dä prächtig Sunntig gnossä.