Die 103. Generalversammlung ist unter Dach
Vorab das Wichtigste. Mier hend chennä d’ Diänscht vo de Silvia Windlin sichere, sodass sie eys im laifende Jodlerjahr drigiärä dued. De hemmer chennä mit de Daniela Flury, Klara Bircher und dä bedä Schweschtere Sera und Michèle Durrer es Fraijäquartett als Aktivmitglieder uifnäh. S’Co-Presidium bestahd weyter usem Heidi und Heidy und de Sepp von Rotz luegt zum Gäld. S’Büdtsche gsehd roti Zahlä und seid dass g’spart wärdä mues. S’Jodlerfäscht Sämpach heyr isch keis Thema, derfir wett mä Uf Mänznai. De Milo Mathis singt sitt 25 Jahr bim Echovom Pialtus mit und wird z’Horw zum Veteran ernannt. Zudem wird s’Echo vom Pilatus fir sey 100-jährigi Zuägherigkeit zum Eidg. Jodlerverband g’ehrt. Es isch ä gueti Tagig gsi und nid so lang gangä we ai scho. Mä hed sich scho vor Mitternacht ufe Heiwäg begäh und isch go liggä.
Die Jahrestagung der Hergiswiler Jodler vom 13. Januar 2024 war ganz klar von diesem besonderen Ereignis geprägt. Mit Silvia Windlin erhält das «Echo vom Pilatus» eine ausgewiesene Kennerin der Jodlerszene und im Besonderen vom Unterwaldner Naturjuiz. Seit dem 13. Juni 2023 waltete sie auf Zusehen hin als umsichtige, musikalische Leiterin. Die Hergiswiler Jodlerschar fühlt sich sehr glücklich, dass sie die Dienste von Silvia Windlin definitiv sichern konnte um mit ihr in die nahe Zukunft zu gehen.
Souveränes Co-Präsidium
Erstmals legten Heidi und Heidy ihren Rechenschaftsbericht über das vergangene Jodlerjahr 2023 ab. «Der Jodlerklub «Echo vom Pilatus» ist ein kleiner Schatz, den es zu bewahren gilt» hielten die beiden Frauen einleitend in ihrem Jahresbericht fest. «Bezugnehmend auf dieses Zitat sind darin schöne Erinnerungen und gesangliche Erlebnisse enthalten» bemerkten sie weiter. Aus sängerischer Sicht sind die 52 Zusammenkünfte vielleicht wenig aussagekräftig. Bestimmt sind sie aber Beweis genug gewesen, dass dank fleissigem Proben das gemeinsame Vorwärtskommen angestrebt und Ziele verwirklicht werden konnten. So sind die Jodlermessen an Fronleichnam, am Behördengedächtnis und am Rorategottesdienst erwähnenswert. Denn sie verdeutlichten, dass Hergiswiler Jodlerklänge im eigenen Dorf geschätzt werden. Auch der Auftritt am Unterwaldner Naturjodlerkonzert wusste sehr zu gefallen. Das Mitwirken an den Benefizkonzerten zugunsten krebskranker Kinder berührte die Zuhörer wie Auftretenden ganz tief.
Gesangliche Verstärkung tut not
Trotz musikalischem Aufschwung darben die Jodler vom Lopperdorf noch immer unter Mitgliederschwund. Dank langjährigen Klubmitgliedern und zuverlässigen Projektsängern war es möglich die verschiedenen Anlässe musikalischen zu bereichern. Mittels einer noch zu erarbeitenden Strategie soll dieser Problematik begegnet werden. Einen kleinen, erfolgversprechenden Lichtblick ergab die Aufnahme von vier Frauen in die aktiven Reihen. Während Michèle und Sera Durrer sowie Daniela Flury den Jodlerpart verstärken, tut dies Klara Bircher im 1. Tenor. In diesem Register wie auch im 2. Bass sind zusätzliche Männerstimmen jederzeit herzlich willkommen. Dies vor allem, weil Singen glücklich macht!
Rote Zahlen
Ein weiteres Sorgenkind sind die Finanzen, welche keine grossen Sprünge zulassen. Fehlende Einnahmen bedingen, dass rigoros gespart werden muss.
Aufbruchstimmung herrscht dafür im administrativen Bereich. Die Co-Präsidentinnen, Kassier Sepp von Rotz und Revisor Martin Blättler, verbleiben weitere zwei Jahre in ihren Ämtern. Sera Durrer nimmt neu als Beisitzerin Einsitz im Vorstand. Auch die übrigen Mandatsträger erfuhren die Wiederwahl. Milo Mathis wird an der Delegiertenversammlung des Zentralschweizerischen Jodlerverbandes in Horw zum Veteranen ernannt. Folgende Fernziele werden verfolgt: Erarbeiten eines Reglements für Trachtenentschädigungen, Jahreskonzert und Jodlerfestbesuch in Menznau 2025. Getreu dem Motto: Es gibt noch viel zu tun, packen wir’s an, wird der weitere Verlauf von 2024 in Angriff genommen