Echo vom Pilatus

Hergiswil am See

  

 

Die 100. Generalversammlung ist unter Dach

«Freunde lasst uns singen, lasst uns fröhlich sein, lasst ein Lied erklingen, wir alle stimmen ein.» Dies besagt der Eingang der 1. Strophe vom Lied: «So ein Tag, so wunderschön wie heute.» Und passender hätte diese Sequenz für diese Tagung am vergangenen Samstag, 28. August 2021 nicht sein können, als sich die Hergiswiler Jodlerschar zu ihrer 100. Generalversammlung im Hergiswiler Glasi-Restaurant Adler traf.

Was alles zur Sprache kam, über Wahl- und Geldgeschäfte, wer Ehrung erfahren durfte und wie das kommende Vereinsjahr aussehen könnte oder wird, darüber gibt der nachstehende Prolog in geraffter Form Auskunft.

Nach dem Erklingen vom «Geburtstagsjuiz» als musikalisches Willkommen, begrüsste Präsident Stefan Thalmann die Festgemeinde, darunter etliche altgediente Sänger (Ehrenmitglieder) und Aktiv-Ehrenmitglieder.
Franz Käslin wurde ins hohe Amt vom «Pfötlizeller» gewählt.
Das Protokoll der 99. GV vom 11. Januar 2020 und jenes vom 28. August 2020 wurde genehmigt.
Der Vorsitzende wartete mit einem 8-seitigen Präsidialbericht auf, worin er die Geschehnisse lückenlos aufgelistet hatte. (Mä hed’s gmerkt, s’Verfassä vo denä Zeilä isch sey Liäblingsbeschäftigung). Ehrend hed är de verstorbene Ehrämitglieder: Joseph Keiser - Hess, Friedrich Keiser und der Aktivjodlerin Marion Linnemann gedänkt, aber ai denä Frind und Genner, wo im Laif vom Jahr verstorbä sind. Midem Liäd «Alpmorge» isch ihne dä letschti Sänger-Gruess entbotä worde und mier wärdid sie in gueter Erinnerig bhaltä. Der 28. Aigschtä 2020, isch us Hergiswiler Jodlersicht vo historischer Bedeytig gsi. Nach 99 Jahrä hed s’Echo vom Pilatus s’erscht Mal eigeti Statuitä ubercho. D’Versammligä vom EJV, ZSJV und UJV sind alli abgseid und schriftlich durägfiährd wordä.
De Hans Setz hed nid viel mitz’teilä gha. Är hed bättä diä neetig Energie fir d’Prob uifz’bringä und hälfä scheen am Charrä z’ziäh.
De Beat Marbach und de Bärti Schwegler hend uf diä GV ihrä Rücktritt igreicht. Froh simmer ai um diä vier Projektsänger wo eys understitzid.
S’letscht Jahr simmer zu 25 Probä zämächo. Ständli und Engagements hend sich in Gränzä ghaltä, so dass mä gsehd, dass äs nimmä we allig gsi isch. Corona gid der Takt vor.
Diä finanzielli Situation gsehd sehr gued uis. Will’s äs teyrs Jahr chennt gäh hed mä Rickstelligä gmacht. S’Büdget gsehd e Verluscht vo rund 3000 Frankä vor. Der Rächnig hed mä zuegstimmt.
Dr Vizepresidänt Martin Waser stahd fir weyteri 2 Jahr zur Verfiägig.
Dr Roger Matthey hed nach 18 Vorstandsjahr sey Ricktritt igreicht. Sey Nachfolgeri isch d’Heidi Rölli.
De Hans Setz bleybt eys als Dirigänt uf Zusehen hin erhaltä. Und der Vizedirigänt hänkt ai es Jahr aa.
Wäg de Statuitä mend d’Revisorä uf 2 Jahr gwehlt wärdä. De Milo Mathis bleybt weyteri zwei Jahr und de Peter Würsch eis Jahr im Amt. Der Chronist und Mediämänsch, we ai d’Muisigkommission stahnd ai es Jahr zur Verfiägig.
Aträg heds keini zum behandlä gä und der Terminkaländer isch abgsägned wordä.
De Roger Matthey isch fir seyni Verdiänscht als Mädchen für alles mideme Presänt verabschieded wordä.
De Beat Marbach und de Bärti Schwegler wo eysi Reihjä verlahnd, hend Ehrig erfahrä.
De Peter Würsch, de Willy Rohner und Stefan Thalmann sind fir 25 jährigi Mitgliedschaft zum Jodlerverband zu Veteranä kürt wordä.
Dr Otmar isch mid 50 Jahr Ehräveteran vo derä Institution wordä und hed 3 Guttere Wey ubercho.
Gar 55 Jahr isch s’Emmi im Verband und diäned eysem Klub nu eister mid Leydäschaft. Sie hed Blueme und ä Guetscheyn ubercho.
Ai i dä andere drey Fraijä und em 2. Jodler hed mä midmene Bliämli dankä gseid.
D’Projektsänger und d’Jubilarä wo s’letscht Jahr ä halbrundä oder rundä Geburtstag feyrä hend chennä, sind mid Räbäsaft ideckt wordä.
Midem Fräkmüntjodel hed mä de statutarisch Teil vo derä GV beändet.
Nachem Apero im Freyjä hed das fäschtfräidig Etablissement uisgezeichnet tafled und isch gägä Mitternacht nach gmiätlichem Zämäsey hei go liggä. (Es Komplimänt i d’Chuchi und em Servicepersonal. Sie hend sehr gued zu eys gluegt, dass mier nid verhungered und verdurschted sind.)
Äs bleybt jetz nur z’hoffä, dass ai im zweitä Jahrhundert z’Hergiswil Leyt chenid gfundä wärdä, wo Fräid am Jodlgsang hend, sodass d’ Echo weyterhin am Pilatus widerhallid. S’wär de schaad wenn diä versiegä wurdid.