Echo vom Pilatus

Hergiswil am See

  

 

D'Sagmählfrinde hend taged, Samstag, 9. Dezämber 2017 im Glasirestaurant Adler

Sie ist zwar klein die Schwingersektion Hergiswil und verfügt seit Kurzem wieder über einen aktiven Kranzschwinger in der Person von Linus Fessler. Im Hintergrund wird mit der kommenden Generation fleissig gearbeitet und es wird nichts unterlassen, dass man Hergiswil auch in Schwingerkreisen je länger je mehr wieder wahrnimmt.

Nachdem unser Eröffnungsgruess «Bärgarve» verklungen war, begrüsste Versammlungsleiter Reto Blättler um 18.05 Uhr die rund 70 Tagungsteilnehmer. Unverzüglich leitete er zur Abarbeitung der Traktandenliste über. Speditiv gings bezüglich Stimmenzählerwahl und Genehmigung vom GV-Protokoll 2016. Etwas länger dauerten die präsidialen Nachbetrachtungen über das zu Ende gehende Schwingerjahr. Erwähnenswert waren natürlich die Kranzgewinne von Linus Fessler, der am Schwyzer Kantonalen in Arth (14. Mai) sein erstes Eichenlaub erkämpfte und am ISV-Fest in Alpnach (2. Juli) gleich nachdoppelte. Nach 30 resp. 40 Jahren hatte man dank Edi Blättler Grund zum Feiern.

Bericht vom technischen Leiter
Rolf Wesner referierte sehr ausführlich über Trainingseinheiten und Schwingfestbesuche der jungen Garde. Mit insgesamt 1719 Stunden Training von denen Meitli, Buebe, Jung- und Aktivschwinger  profitieren wird ein grosser Aufwand betrieben, mit der Hoffnung, dass sich auch Erfolge einstellen werden. Ganz charmant gaben sich die Schwingerfrauen und würdigten ihren Trainer mit der Vergabe einer Fotogalerie. 

Finanzen und Wahlen
Dank dem durchgeführten 2. Hergiswiler Frauenschwinget und dem Nichtkranzerschwingfest weist das Vereinsvermögen schwarze Zahlen aus. Dies war mit ein Grund dass der Solidaritätsbeitrag von Fr. 15.- gleich bleibt.
Keine Veränderungen mussten im leitenden Gremium zur Kenntnis genommen werden. So verbleiben Vizepräsidentin Sandra Schrägle, der techn. Leiter Rolf Wesner und Sekretär Markus Roth im Vorstand.
Mühsam gestaltet sich die Suche nach neuen Funktionären, primär nach einem neuen Kampfrichter. Keine leichte Sache, wenn anstelle vom Genuss der morgendlichen Sonntagsruhe, die Pflicht als Platzkampfrichter amene Schwingfest ruft.

Besondere Ehre für Linus Fessler
Das war typisch Schwingersektion Hergiswil. Angesichts der sehr guten Leistungen des neuen Kranzgewinners liess sich Firmgötti Reto Blättler für seinen Göttibueb Linus ein Musikstück einfallen, der dann auch die Uraufführung erlebte. Die extra eingeflogene böhmisch-mährische Kleinformation «BRASS IM MASS» trug den Marsch «Üse Chranzschwinger»  erstmals vor, sehr zur Freude des Komponisten und des Geehrten.

Zug um Zug nach Zug
Das kommende Eidgenössische vom 24. - 26. August 2019 in der Kolinstadt ist bei der Sektion Hergiswil bereits ein Thema, denn sie wird in der Kolportage tätig sein.
Im Zuge dieses Grossanlasses, soll auch Linus Fessler schwingerisch vorbereitet werden. Damit er eine Höchstleistung abrufen kann, ist das Projekt Zug um Zug nach Zug vorgestellt worden. Dies hat zum Ziel, dass Linus von einem professionellen Umfeld profitieren kann, das Voraussetzungen schafft um diesen Erfolg wahr werden zu lassen. Dass dies realisierbar wird, ist ein finanzieller Aufwand unerlässlich. Interessenten als Helfer bezahlen Fr. 99.-, während Gönner Fr. 100.- hinblättern.

Nach zweistündiger Dauer klang diese 72. Tagung  mit «Wiehnachtsglogge» aus. Es guets's Znacht mit grünem Salat, Hacktätschli mit Kartoffelpürée, und brennti Cremä, und drey Rundene Schwarzes, schufen die Grundlage um gmiätlich zämä z'hockä und fachsimplä. 

 

100 Jahre Alpenfreunde Pilatus Hergiswil, Samstag, 18. November 2017

Am 18. November 2017 um 15.00 Uhr war es soweit, dann fand der Startschuss für diese Hundertjahrfeier statt, die im hinteren Teil vom Loppersaal stattfand. Neben Jahresberichten der verschiedenen Ressorts wurde mit Hans Erni ein neuer Präsident gewählt. Mark Waser wurde in die Garde der Ehrenmitglieder aufgenommen.

Wer Jahresversammlungen von Vereinen beiwohnt, kennt das Prozedere bestens, denn Referat reiht sich an Referat, die vielleicht mit Diabildern untermalt werden und den Sitzmarathon kurzweiliger machen. Genauso war es auch bei den  Alpenfründä Hergiswil, bei denen wir Jodler den Ehrenmitgliederstatus tragen und deshalb an dieser Tagung mit Gesangsbeiträgen aufwarteten, die auf offene Ohren stiessen. Der wohl grösste Hergiswiler Verein zählt an die 770 Mitglieder, die sich mit dieser Institution identifizieren.

Im Anschluss an diese Jubiläums-Generalversammlung waren die Mitglieder und geladenen Gäste, angeführt von Regierungsrat Othmar Filliger und weiteren befreundeten Verbänden zum Bankett geladen. Moderator Beat Christen zog ganz gekonnt die Fäden und kündigte Rede um Rede an, wo Gratulation und gute Wünsche ausgesprochen aber auch Präsente überreicht wurden. Unser Geschenk war ein Nidwaldner Bratchäsli, das der Vorstand in einer gemütlichen Stunde uf Schönäbodä  genüsslich vertilgen wird.  Wir wünschen ä Guete und weiterhin alles Gute für nächsten hundert Jahre.

DV der Unterwaldner Jodlervereinigung, Freitag, 17. November 2017 in Flüeli Ranft

Die Unterwaldner Jodlervereinigung (UJV) wählte an seiner Jahrestagung Roman Burri zum neuen Kassier. Niklaus Omlin wird zum Ehrenmitglied ernannt.

Aus Anlass seines 50jährigen Bestehens durften die Unterwaldner Jodler am vergangenen Freitag, 17. November 2017, Gäste vom jubilierenden Jodlerklub Flüeli-Ranft in der örtliche Mehrzweckhalle sein. Jodlerischen Aktivitäten zu Folge, war sie mit achtzig Personen, weniger gut besucht, als auch schon. Mit der An-wesenheit von Verbandspräsident Richard Huwiler und dem Sachsler Gemeindevizepräsidenten, Florian Spichtig, wies sie dafür «hohen» Besuch auf.

UJV-Jodelvielfalt pflegen
Obmann Walter von Wyl bilanzierte  über ein ruhiges UJV-Verbandsjahr, das arm an Höhepunkten war und ganz im Zeichen vom «Eidgenössischen» in Brig stand. Der Redner erwähnte ferner die durchgeführte Umfrage bezüglich Wünschen und Begehrlichkeiten seitens der angeschlossenen Mitglieder. Anhand der eingegangenen Rückmeldungen wird der Fortbestand der Vereinigung einhellig begrüsst. Angebote von eigenen Jodelkursen sind vorerst nicht vorgesehen. «Hauptanliegen bleibt nach wie vor die urtümliche, typische Unterwaldner Naturjuiz-Vokalisation» so von Wyl. «Dadurch soll die UJV-Jodelvielfalt gepflegt und gefestigt werden», sagte er weiter. Ein Augenmerk soll auch dem Jodlernachwuchs geschenkt werden; und der Internetauftritt wird modernisiert
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Giswil ist UJV-Festort
Am 18. August 2018 wird das 21. Naturjodelkonzert stattfinden. Für diesen beliebten Anlass übernimmt der Jodlerklub Giswil, mit OK-Präsi-dent Zeno Wolf an der Spitze, die Organisation und Durchführung. Kassabericht und Wahlen konnten im Nu erledigt werden, denn Kassier Niklaus Omlin konnte ein positives Rechnungsergebnis vorlegen. Für weitere zwei Jahre steht Walter von Wyl als Obmann zur Verfügung. Ebenfalls wiedergewählt worden sind Beisitzer Franz Wallimann und Rech-nungsprüfer Toni Niederberger. Anstelle von Niklaus Omlin, der demissionierte, wählten die Versammelten den 47jährigen Roman Burri zum neuen Kassenführer. Niklaus Omlin, der sechszehn Jahre lang der Obmannschaft angehörte, erhielt die UJV-Ehrenmit-gliedschaft zugesprochen.  

Richard Huwiler informierte
Viel Interessantes wusste der Präsident vom Zentralschweizerischen Jodlerverband (ZSJV) zu berichten. So stehen die Rücktritte von Patricia Dahinden Sterchi (Kurschefin) und Toni Wigger (Obmann Alphornbläser) an. Manuela Bernasconi und Armin Imlig heissen die Wahlvorschläge zuhanden der Delegiertenversammlung in Rothenburg. Die Jodlerfeste in Schötz (2018), wo es in der Tombola Lebendpreise zu gewinnen gibt, und das ZSJV-Fest in Horw (2019) sind auf Kurs. Interessen liegen bereits für 2021 / 2022 vor. Das Jubiläum «100 Jahre Zentralschweizerischer Jodlerverband» soll gemäss Huwiler in die Delegiertenversammlung integriert werden. Für die Austragung vom «Eidgenössischen» 2023 in der Urschweiz, werden in Zug unter der Leitung von Regierungsrat Stephan Schleiss weitere Vorabklärungen getroffen. Veränderungen stehen auch auf eidgenössischer Ebene an.

Grosser Bahnhof für einen passionierten LSE- und Zb-Bähnler der in Pension geht

Noch einen Tag wird er, Stefan Thalmann,  an seinem Arbeitsplatz anzutreffen sein und dann tritt er in den wohlverdienten Ruhestand. Eine Persönlichkeit, die rund um die Fahrzeuge der Zb Bescheid wusste tritt von der Bühne ab.

Eigentlich hat er diesen Tag keineswegs herbeigesehnt, ganz im Gegenteil. Lieber wäre ihm, gewesen wenn er, Stefan Thalmann, diesen Schritt in die Pension mit seiner Familie und ohne grosses Tamtam hätte geniessen können. Dem  war nun nicht so, denn nach mehr als 30 Jahren ist eine Huldigung an die Adresse des Pensionärs mehr als nur verdient.

Der gelernte Automechaniker wechselte nach verschiedenen Abstechern in der Autobranche, in die Werkstätte der LSE wo er für den Fahrzeugunterhalt zuständig war. Diese Arbeitswelt behagte ihm sehr und er erwarb sich neben Fahrzeugkenntnissen auch das Prüfungspatent als Lokführer und Ausbilder von Wagenführern auf dem Engelberger-Ast. Bei der Fusion Brünigbahn / LSE  wurde er in die Projektgruppe Fahrzeugbeschaffung und Instandhaltung der neuen Zb-Flotte als Instandhaltungskoordinator gewählt.

Wohl grösstes Hobby des AHV-Teeangers ist das Jodeln. 1996 ist er dem «Echo vom Pilatus» Hergiswil beigetreten, dem er als 1. Bass dient und welches er 14 Jahre lang sehr kompetent präsidierte. 2016 erlangte er die wohlverdiente Ehrenmitgliedschaft der Hergiswiler Jodler. Und diese Jodlerschar machte ihm bei der Ankunft des Extrazuges von Engelberg herkommend um 17.00 Uhr in Stansstad die Aufwartung. Im nahegelegenen Café Riedsunne wurde zu Ehren von Stefan Thalmann ein Apero ausgeschenkt und der Geehrte mit gewählten Worten gewürdigt und aus der Arbeitswelt verabschiedet. Aufrichtiger Jodlerdank für Deine souverän geleisteten Dienste, die Du mit grosses Gewissenhaftigkeit erledigst sei Dir gewiss. 

Lieber Stefan, Du nimmst nun einen neuen Lebensabschnitt in Angriff. Unsere besten Wünsche begleiten Dich in beglückende Momente, aber auch in glückliche, gesunde und gefreute Jahre. Nütze die Zeit, nimm sie dankbar an, geniesse sie, denn Dui hesch's verdiäned und Dui wirsch gseh, sie ist traumhaft schön. Alles Gueti, viel Gfräits und heb's gued!!


 

 

Festgottesdienst «50 Jahre Mattacherkapelle» Oberwilen, Sonntag, 8. Oktober 2017

In kleinem aber würdigem Rahmen ist dieses Jubiläum gefeiert worden. Pfarrer Josef Brunner zelebrierte die Festmesse und der ehemalige Pfarrer vom Staldä Jost Frei hielt das Predigtwort. Und mier...hend derfä uf Obwaldner Bodä go singä und s'Chilävolch hed eysem Singä zueglost und sich z'lescht mid Applais bedankt.

S'isch e wolkeverhangene Tag gsi dä Sunntig. Je neecher mier dem Uiftrittsort cho sind, je mee hend sich d'Rägäwolke verzogä und mä hed s'Gfihl ubercho, s'chennti ä scheenä Tag wärdä. D'Scheenheitä vo Obwaldä hemmer de s'erschtmal uf der Dachterrassä vom Hotel Wilerbad z'gseh ubercho und hend diä Weytsicht Richtig Brinigpass ai gnossä, bevor mer igsungä hend.
Der Abtransport zu dem Chapili isch de aa-gstandä, Parkplätz sind Mangelwaar gsi und so hed me sich mid dem Platzangebot begniägt und sich am Strassärand nach der Dechi gstreckt.
Na-dis-na sind d'Chilägänger itroffe, s'Chapili hed sich gfillt und mier hend «an erhöhter Lage» uf der Emporä eysi Plätz bezogä und zur Ereffnig der Klimsähorn-Juiz» darbote. Während der Mäss sind de «Herrgott mier stehnd vor Dier», «Dier Herr», «Bärgler-Juiz», und weyteri Gsäng dur eys vorträid worde. Nachere guete Stund hed me sich verussä zum Apero troffe und we das a dr Chilächilbi üblich isch ä gueti Stimmig uifcho uf jedä Fall hed dr «Schnittertanz» ganz gued derzue passed. Eppä am Eis am Mittag hed sich diä Fäschtgmeind  uifgleest und de Rescht vom Sunntig gmiätlich gnossä

Erntedankfest in Stansstad anlässlich vom Eid. Dank-, Buss- und Bettag, Sonntag, 17. September 2017

Alle Jahre wieder ist man fast versucht zu sagen, denn vor Jahresfrist waren wir bereits Gäste der Kirchgemeinde Stansstad. Es scheint als wären wir «heimliche Lieblinge» von Gemeindeleiter Arthur Salcher, der uns erneut herzlich begrüsste und seiner Freude Ausdruck gab uns in «seiner» Kirche wieder hören zu dürfen.

Der Wortgottesdienst am heutigen Sonntag wies auch schon  weniger Besucher auf. In seinen Voten  wies Diakon Salcher auf die Bedeutung des heutigen Bettages hin und mahnte auch für eine Heimat dankbar zu sein, die uns Schutz und Sicherheit biete aber auch eine Oase des Friedens sei, dies vor allem weil es im Gebälk des Weltenrunds ordentlich knistere.
Er erwähnt auch Landesvater Bruder Klaus und wies auf die Festivitäten kommende Woche hin die in Sachseln steigen werden.
Mit gehörfälligen Vorträgen umrahmten wir diese Feier, die das Kirchenvolk mit Applaus bedachte und war na Chiles nu bleybig, ganz in Erwartung, dass auf der Chilästägä nach Fotoshooting nu eis gsunge wird. Dem war dann auch so.
(Under eys gseid: Mid Chiläliädli singä hemmer de gar käi Miäh. S'Liäd Nummer 80 «Nun danket alle Gott und bringet Ehr, isch ganz gepflegt derhär cho und dr Schweyzerpsalm hed nur am Schluss bim...den Herrn im hehren Vaterland... es minims Problem gmacht.  

 

 

Oekumensicher Gottesdienst vom Glasi-Areal in die Pfarrkirche verlegt

Am vergangenen Sonntag, 3. September war erneut der ökumenische Gottesdienst angesagt, den wir  jeweils musikalisch umrahmen. Nachdem die Sonne tags zuvor in Strömen schien, sind Vorsichtsmassnahmen getroffen worden um auf Nummer sicher zu gehen. So versammelten sich die Kirchgänger «Am Schärme» und genossen den anschliessenden Apero im Chiläzentrum.

Spannungen aushalten
Zu diesem Thema äusserten sich Fabienne Eichmann, Steffen Michel und der Reformierte Pfarrer Ulrich Winkler. Anhand eines mitgebrachten Bandes, dokumentierten die Drei was me verleydä mag und was der Mensch alles erträgt oder zu ertragen hat. Das viele gesprochene Wort erfuhr durch unsere Gesänge willkommene Abwechslung und Pfarrer Winkler's dezente E-piano-Töne sorgten für eines stilles In-Sich-Gehen. Nach stündiger Dauer traf man sich zum Apero im Chiläzentrum Hostatt  und unterhielt sich bis der gedeckte Mittagstisch zum Essen rief.

 

Einweihungsfeier der Lungern-Turren-Bahn AG und dem Restaurationsbetrieb

In einfachem aber sehr würdigem Rahmen ist die neue Bahnverbindung Lungern -Turren AG und das neu erbaute Restaurant durch Zirkuspfarrer Adrian Bolzern am Samstag., 2. September 2017 eingeweiht worden. Und wir Hergiswiler Jodler durften diesem Weiheakt die musikalische Begleitung geben.

Die Wetterbedingungen waren alles andere als schön, ganz im Gegenteil, gringers Wätter fir sone Alass chasch gar nid ha. Und trotzdem für die Familie Breisacher war es ein Freudentag, denn sie durfte nach einem baulichen Kraftakt die neu erstellten Gebäude am Berg, nachdem sie eingesegnet worden sind, der Bestimmung übergeben werden. Obwohl der Schnee neecher cho isch und's dusse in Streemä grägnet hed, so isch d'Sunne wo diä hundert Bsuecher im Härz gah hend ganz starch zum Uisdruck cho. S'isch ä gueti Stimmig gsi und wenn diä nid umä gsi sich, so hed s'Echo vom Hittlidach mid seynere Muisig es bitzli drfir gsorgt.

Mä darf Fräid dra ha
Ohne Zweifel, der erste Anblick der Bergstation und vom neuen Restaurant aber auch die Talstation ist umwerfend. Das realisierte 12 Millionenprojekt passt ausgezeichnet in die Landschaft und wirkt nicht störend. Eifach scheen, eso dass mä i s'Schwärme chund und der Bauherrschaft zum glickte Wärch gratuliärä darf und mues. 

Natur Ruhe Zeit
Diese drei Worte sind massgebend für die neue Erschliessung der Lungerer Bergwelt. Fast unberührt ist das Gebiet auf Turren obschon sehr gute Strassenverbindungen zu denverschiedenen Alpen bestehen. Kuhglockengebimmel unterbricht, diese von Ruhe geprägte Idylle und Wanderer suchen in dieser Abgeschiedenheit nooch bim Himmel ihren Weg zur nächsten Destination. Und wer für sich selber eppis guet's tue will, dä sitzt i derä greymigä Gartäwirtschaft oder im Restaurant und nimmt sich Zeyt um eis z'trinkä, d'Rueh z'gniässä und d'Scheenheitä wo-n-eim d'Natuir bereit halte dued betrachtä.

Ein grosses Dankeschön
Gerne nehmen wir die Gelegenheit wahr um unseren aufrichtigen Dank bei Familie Breisacher abzustatten. Neben Gratis Hin- und Rückfahrt gabs Kaffee und Gipfeli zur Begrüssung, die gesamte Jodlerschar genoss das offerierte Mittagessen samt Dessert und erlebte trotz Regenwetter einen frohen, gefreuten und ungezwungenen Tag, amene Ort wo sie nu niä gsi isch aber gärä wieder anä gahd  will's scheen gsi sich.
 

 

 

Wahlfeier für Landratspräsidentin Michèle Blöchliger. Mittwoch, 28. Juni 2017

Es ist Tradition, dass die Wohngemeinde des oder der jeweils für ein Jahr gewählten, neuen Landratspräsidenten oder neuen Landratspräsidentin zur Wahlfeier lädt. Hergiswil gab sich dabei keine Blösse und bescherte ihrer Mitbürgerin mit Baasler Dialäggt ganz ä gediegnä Oobe nach Nidwaldner und Hergiswiler Art.
Das im Vorfeld minutiös ausgearbeitete Festprogramm liess erahnen, dass Einiges auf die Neugewählte zukommen würde. Und ganz erstaunlich, der straffe Zeitplan konnte ziemlich genau eingehalten werden.

Mä hed gredt, glost und klatsched
Nach Dislokation vom Landratssaal nach Hergiswil und Böllerschuss-Zündung durch Michèle Blöchliger dislozierte die ganze Festgemeinde in die Grossmatt wo der Apero gereicht wurde während dem die Altgnome zur Unterhaltung aufspielten. Um 18.15 Uhr bezog man den Festsaal wo sich alsbald Rede an Rede reihte, die von Vorträgen der Musikschule Hergiswil unterbrochen wurden. Bekanntlich macht zuhören hungrig und so bereitete der Partyservice Zibung diesem Knurren in der Magengegend mit dem Servieren von Getränken, Vorspeise und Hauptgang ein Ende. Dazu spielte Peter Wespi ganz gekonnte Hintergrundmusik, dass es einem die Ohren nicht verschlug.

Exil-Basler Standesweibel mit Nidwaldner Dialekt-Dolmetscher
Der einheimische Urs Blättler und Klaus Odermatt alias Geyger-Chlais aus Dallenwil zogen als Moderatoren ganz gekonnt die Fäden und nahmen die sprachlichen Unterschiede ganz gezielt aufs Korn. S'isch jo nit ainfach als Baaslere in der Innerschwiiz Wurzle z'schloo und en Dialäggt aa-znää womä dunndä ganz gärn hört aber laider fascht nid verstooht, will me maint sigi ä Halsgchrangget. S'isch de uberhaipt nid so schlimm, mier Nidwaldner sind sehr aapassigsfähig und mid der Abschaffig vom Friähfranzesisch, chennt's de sey, dass der Baslerdialäkt zur zweite Landessprach chennt wärde.

Jodlerteen, Treychläkläng und blasmuisikalische Uruiffiährig
Zu derä Feyr hend mier Jodler ai eysä Beytrag derfä leischtä. Midem «Heggä-Juiz» und midem Liäd «Ä liäbä Mänsch» hemmer eys i d'Gunscht vom Publikum gsungä, de d'Gäschteschar hed ganz uifmerksam zueglost. De isch d'Treychlergruppä uifgmarschiärd und dernah hed dr Fraktionschef vo der FDP de «Happy-Seppi» ä Treychlä im Name vo allnä Fraktionä uberräicht. Druifappä hend mier nu dr «Gloggä-Jodel» vorträid wo ganz gued grate-n-isch.
Und de hed diä grossi Stund vom Muisigverein Hergiswil gschlage. Mid rassige Märsch hend's uifgwartet, bevor der «Nidwaldner Marsch» vom derzeytigä Vizepresidänt und Vizedirigänt, Reto Blättler, sey Uruiffiährig erläbt hed. Är hed sehr suiber dirigiärt, dr Reto, und s'Corps hed seyni Aweysigä taktlich und tonlich sehr guet umgsetzt. Zu Rächt hend's Standing Ovation verdiäned.  
Näbem härkemmlichä Dessert isch das ä wirklichi Delikatesse gsi
Mit bewegten Dankesworten wandte sich die höchste Nidwaldnerin an die Anwesenden und bedankte sich herzlich für die ihr zuteil gewordene Ehre. In ihrem Amtsjahr will sie sich publikumsnah geben und den Repräsentationspflichten sehr gerne nachkommen. Mit der Abgabe eines Notizkalenders an die gesamte Gästeschar und ihrem Parlamentskollegium rief sie zu «guet lose und apacke» auf. Mier hoffid fescht, dass das gratä wird oder tued und wünschen Michèle Blöchliger ein gefreuts Amtsjahr.

So tönte das Herz der Schweiz vom 22. bis 25. Juni 2017, anlässlich vom 30. Eidgenössischen Jodlerfest in Brig - Glis

«Brig 2017» ist Geschichte und schrieb sie auch. Enorm was über dieses Wochenende in der Hauptstadt vom Oberwallis abging. Über 12'000 Aktive stellten sich der Jury, mit der Hoffnung erstklassig bewertet zu werden und von 150'000 Besuchern ist die Rede. Tage danach spricht man schon fast nicht mehr davon und man erwartet den Jurybericht, der Anhaltspunkte gibt, warum es nicht zum Eis glänget hed. Und weiter spricht man schon vom Jodlerfäscht 2020 in Basel.

Das «Eidgenössische» in Brig hat ein Ausmass angenommen, das den Rahmen sprengte. Das tolle Festwetter, die gutgelaunten Leute, friedliche Stimmung, der feine Fendant oder Johannisberg, der Raclette-Chäs vom Walker, wo so güed schmelzt und und und, alles das passte üsgezeychnet zämu. Brig war ein Bombe.

«Hegge-Juiz» ergab Klasse 2
Mit genanntem Naturjuiz traten wir am Samstag, 24. Juni 2017 um 17.15 Uhr vor die Jury, nachdem wir vorher im Lokal j eingesungen hatten. Das Wettlokal J eine Turnhalle fast im Simplon obe, war so etwas Stickiges, das geschmacklich Übelkeit hervor rief und deshalb als Vortragslokal ungeeignet erschien. (vielleicht hend nur mier das Gfihl gah, will anderi Klib ai dett inne gsungä hend). Wir liessen uns von dieser Feststellung nicht blenden, betraten die Bühne und riefen unsere Leistung ab. Im Anschluss gabs noch ein Fotoshooting und dann verschoben wir uns ins Jodlerdorf, wo wir auf die (sehr) gute Leistung anstiessen, uns verpflegten und in geselliger Runde zusammensassen und s'eint oder  ander Liädli sangen. Für die Einen stand um halb neun abends die Abreise an während andere den Viertelvorzwelfi-Zug Richtung Bern bestiegen und um halbi derheimä gsi sind. 

Klares Verdikt
Voran es lag dass es es Zwei gäh hed, was der Blick in die Klassierungsliste um 11 Uhr andern Tags ergab, muss nun abgewartet werden, wenn der Jurybericht vorliegt. Wenn diese Klasse 2 vielleicht chley wurmed, tragisch oder weltbewegend ist sie nicht. Es «Guet» isch immer nu es «Guet» und muss ersungen werden. Darum soll und darf man sich an diesem Resultat freuen. Und zudem.. äs chenid nid all es Äis ha susch wurd's z'langweylig.
In gemütlichem Rahmen und im Beisein von Gemeindepräsident Remo Zberg und Kulturministerin Christa Blättler haben wir am Montagabend, 26. Juni 2017 im Restaurant Roggerli eppis Feins g'ässä, dä «Hegge-Juiz» nu einisch vorträid und eso «Brig 2017» la uisklingä.
Wenn wir nicht die insgeheim erhoffte Klasse erreicht haben, zum Fräid ha hemmer gleych ä Grund mier juizid gärä will's vo Härze chund.

 

Fronleichnamsgottesdienst in Obbürgen, Donnerstag, 15. Juni 2017

Verschiedentlcih waren wir schon Gäste der Jugendgruppe Obbürgen, die für die Organisation dieses kirchlichen Anlasses zuständig ist. Ihrer Anfrage standen wir positiv gegenüber und leisteten unseren musikalischen Beitrag an diesem Feldgottesdienst.

Der Auftrag war eigentlich klar und lautete: Jodlermesse beim Aussichtspunkt Oberhoneggli, Obbürgen. Nur wo isch das wo? Wenn sich sogar Einheimische nicht auskennen, übrige Kantonseinwohner sich mit Karte und Kompass  ausrüsten und Rekognoszierungsfahrten vornehmen, dann birgt dieser Aussichtspunkt ein Rätsel in sich.
Die Lösung lag dann irgend-einisch pfannenfertig vor und so fuhren wir an besagtem Prachtstag rechtzeitig über Ennetbürgen ins Gebiet Villa Honegg zu besagtem Kehrplatz bis es nicht mehr weiterging. Das weitere Handicap bestand darin, dass die Organisatoren vorerst nirgends vor Ort sichtbar waren. So um halb zehn hend sie sich de na-dis-na zueche glah und begannen die Festwirtschaftsutensilien abzuladen und richteten die Grillstelle ein. Unsererseits nützten wir diese vorgängige Stille, und sangen uns für die bevorstehende Messfeier ein.  Das eindrückliche Panorama war eine Augenweide. Umwerfend diese Weitsicht.

Treues Chilävolch
Ziemlich genau um Zehn begann dann Pfarrer Daniel M. Bühlmann mit der Zelebration des Messopfers dem rund 100 Leute beiwohnten. In seinem Predigtwort erläuterte er den Begriff Fronleichnam, der gemäss seinen Aussagen der verlängerte Arm vom Gründonnerstag sei. Er, der Fribourger aus Düdigen, vermisste die Prozessionen in Nidwalden, vermutlich nicht wissend dass bei uns in verschiedenen Pfarreien diese noch immer durchgeführt werden. (S'Mörsergeballer vo Hergiswil und Beggeried hed me de sehr guet gherd). Im Verlaufe dieser Feierstunde sangen wir den «Hegge-Juiz», «Herrgott mier stahnd vor Dier», «Bärgandacht», «Heilig», «Ziäblä-Juiz», Mit Dym Sägä» und «E gschäkte Tag». Die Kirchgänger belohnten unsere Gesänge mit herzlichem Applaus. 
Bei Speis und Trank liessen wir unseren Auftritt ausklingen und traten nachem Zmittag die Heimreise an.

Hergiswiler Sommermusikfest, Samstag, 10. Juni 2017

Die Musikschule Hergiswil organsierte diesen Event und fragte uns vor Monaten an ob wir mitmachen würden, wo auch der Männerchor und der Musikverein auftraten. Dannzumal wurde der Musikschulleiter Rangit Shorter infolge erreichen der Altersgrenze verabschiedet.

Neben dem Musikschulorchester, etlichen Ensembles und leider ohne weitere Gesangsgruppen, unterhielten wir (bei sommerlichen Temperaturen in Vollmontur, sprich Tracht komplett) diestattliche Gästeschar in einem viertelstündigen Block mit heimatlichen Gesängen nämlich: «Fräkmünd-Jodel», «Meytag» und «Rengg-Juiz». Da verschiedene Leistungsträger unabkömmlich waren durften wir in verdankenswerter Weise auf die alte Garde zurückgreifen, die uns stimmlich  unterstützte und hierfür unseren Dank verdient.

Am Muettertag ai em Herrgott gsunge

S'isch Tradition, dass mier Hergiswiler Jodler am heyrdrigä Tag vo de Fraije und Miättere am 14. Mai ai zur Ehr vo eysem hechschtä Herr gsungä und a eysi Verstorbene dänkt hend.

Wenn Jodlermässä friächer ächti Chiläfiller gsi sind, so hed diä Attraktion im Laif vo de Jahr es bitzili abgnu, aber mier derfid eys i Sachä Chilägänger nid beklagä, denn äs hed scheen Leyt gha, wo go losä cho sind.
Ai das Jahr sind verschiedeni Wärch us Komponischtemappä uifgfiährt worde, womä kennt hed, de hed's aber ai derigi drundert gha wo weniger bekannt sind. So hemmer zum Izug dr «Heggä-Juiz» gnu, zum Kyrie «s'Herrgott mier stahnd vor Dier» vorträid und vor der Predig «Dier Herr» la erklingä. Zur Gabäbereitig isch der «Rängg-Juiz» und zum Sanctus s'«Heilig» ufem Programm gstande. Bi der Kommunion hemmer midem «Ziäblä-Juiz» ä chleynere Wischer gha, womä eys grosszigig verzogä hed. Derfir isch de «Mit Deym Sägä» doppled so scheen derthärä cho. Und nachem «Meyetag»  hed s'Chilävolch warmä Applais gspändet. Midem «Alpmorge» und «Bärgler-Juiz» uf der Chilästägä isch de Muetertags-Uiftritt z'Änd gange.
Vorgseh wär nachhär es Ständli bi scheenem Wätter i der Summerbar gsi und bi Rägä hättid mier im Roggerli obä nu eis zwei gsungä.  Dett druis isch neyd worde, will me's abgseid hed. Und gleych simmer de ganz überraschend na Chiles i der Summerbar glanded, hend der Apero gnossä und gmeind wenn mier chämid däg's de nid rägnä. Aber oha, chuim sind mier anägsässä hed's afä rägnä, eso dass mier underem decktä Zält Platz gnu hend und dä jodlerischi Sunntigmorgegruess la verklingä.

 

2. Frauen- und Meitlischwinget und 38. Nichtkranzer-Schwingfest Hergiswil

Bei guten äusseren Bedingungen konnten diese Anässe über das Wochenende vom 22. / 23. April 2017 auf dem Schulhausareal Matt in Hergiswil durchgeführt werden. Am Samstag wie auch am Sonntag war ein guter Besucheraufmarsch zu verzeichnen. Mit unseren Auftritten zusammen mit Alphornbläsern, Fahnenschwingern und Brass mit Mass am Sonntag, sorgten wir für die Unterhaltung wie bei einem grossen Schwingfest.  

Die Atmosphäre stimmt wie bei einem Gross-Anlass wo um das x-fache mehr Zuschauer mit oder ohne Feldstecher das Geschehen im Sägemehlrund beobachten. Eine sehr leistungsfähige Festwirtschaft war um das leibliche Wohl der Gäste besorgt. Vor allem die Steak-  Wurst- und Pommes frites-Abteilung hatte enormen Zulauf. Und die Kaffeebrauer hatten ebenfalls keinen Grund zur Klage.

Gute Schwingerholz vorhanden
Bei den Frauen, wie auch den Jungmännern heds «Apperät umä» die das Zupacken nicht scheuen, daneben gibt's Modellathleten, deren Figur darauf hindeutet, dass da eine Strategie bezüglich, Krafttraining, Aufbauprogramm, Ernährung usw. vorhanden ist, die den Verlauf der Karriere vorgibt. S'hed aber ai Undermäsler wo me meind, dass diä gäg-n-ä Chraftsprotz neyd z'bstellä hend. Aber ohä...äs hed's de grad ä paar Mal gäh, dass der David der Goliath bodiged hed.
Im Schlussgang vom Sunntig sind sich de Christian Bucher vo Finstersee und de iheimischi Linus Fessler gägä-n-uber gstande. Dr 19-jährig Zimmermann-Lehrling hed neyd la aa-brennä und hed dä Gang nach churzer Duir fir sich entschiede. S'isch bereits der zweiti Sieg vo dem jungä Zuger i der nu jungä Schwingersaison 2017. 


 

Mid Juiz und Liäd d'Leyt erfräid

Nach intensiver Vorbereitungsphase war nun der 8. April 2017 angebrochen, wo wir anlässlich unseres Jahreskonzertes unserem treuen Stammpublikum die Aufwartung machten. Wenn vielleicht der eine oder andere Ton nicht wunschgemäss daherkam, so war verständlicherweise etwas Lampenfieber (will mes z'guet hed wellä mache) dabei, tat aber der respektablen Leistung keinen Abbruch.

Unserem Konzerttermin schauten wir mit Besorgnis entgegen, denn rundumä waren Anlässe angesagt, die ein und dasselbe Publikum anzogen. Mit gut 500 Personen war unser Konzertabig aber ganz gut besucht, was uns zufriedenstellte.  

Gute Lieder- und Juizwahl
Im Vorfeld lag unser Fokus auf den durch uns aufzuführenden Werke. Die wohlklingenden Melodien wie «Meyetag», «Schnittertanz» und «Läbesfreid» bargen aber musikalische Tücken in sich, die einen regelrechten Chrampf absetzten, von Geduldsproben bis die Töne sassen, nicht zu reden.  Gemegig erklangen der «Klimsenhorn-» und der Lauelenalp-Jodel». Gehörfällig hört sich auch der aus der Feder von Josef von Rotz (Vater unserer Dirigentin) stammende «Ziäblä-Juiz» (Alp am Fusse des Hahnen) an. Nur ging das Einstudieren vo dem Juiz nicht so einfach von sich, will mä sich dett dra fascht d'Zähnd uisbissä hed. (Tondokumente die keinen aussagekräftigen Charakter haben, lassen aber auf eine geglückte Interpretation schliessen.)  Wir hatten die Rolle des Gastgebers inne und waren versucht unser Bestes zu geben. Underem Strich darf me sägä: scheen und gmiätlich isch äs gsey und wägä dem darf-mä-n-ai z'friedä sey.

Kerner Jodler überzeugten
Als Gaschtklub isch der Jodlerklub «Fruttklänge» vo Chärns uf der Bihni gstande. Mä hed de gmerkt, sie hend das Engagement mid Fräid aagnu und sind im ai grächt worde. Verständlich ai dass sie Wärch vo ihrem derzeytigä Dirigänt Emil Wallimaa vortreid hend, womä sey Handschrift drusuisä gmerkt hed. Belzigi Vorjodlerinne, sehr gued bestickti Regisiter und mid sattem Chorklang hend's mit «Bi iis z'Obwaldä» «Im Läbe hed dich mängisch scho» «Bärgerläbnis» und «Mier nähmid nu eis» uf ihri Gsangschraft uifmerksam gmacht. Ä gueti Adrässi sie als Gaschtklub z'ha.

Franziska Flück, ein Versprechen  
Mit beachtlichem Können wartete der seinerzeit in St. Niklausen/OW aufgegangene Jodlerstern auf. Wer so unbekümmert auf der Bühne steht ganz couragiert, sehr selbstbewusst auftritt und keinerlei nervös wirkt, wie es Franziska macht, dem fliegen die Herzen  der Zuhörer zu. Sie eroberte diese auf eindrückliche Weise und wusste zu gefallen. Ihr fröhliches Singen unter Akkordeonbegleitung von Urs Burch war an diesem Abend nachem «E sunnige Morge» es «Chlyses Wunder», das sie uns bescherte. (Neben ihren Naturjuizen sang sie als Zugabe. Es darf ai eppis Chlises si.)

Buochser Alphorntöne
Der amtierende SpartenobmannAlphornbläser der UJV Thomas Odermatt mit Sohn Marcel und Fredi Frank ergibt das Alphorntrio «Enzian» aus Buochs. Als dem Repertoire etlicher Komponisten überbrachten sie Alphorntöne  in den Konzertsaal und machten besten Werbung für ihr Hobby.

Waser - Käslin machid scheeni Ländlermuisig
Eb konzertant, zur Unterhaltig oder zum tanzä, das Handorgeleduett vo Beggeriäd macht das ganz souverän. Mid suibere, harmonische Teen hend's uifgwartet und mid ihrem rassige aber ai gmiätliche und liäbliche Stil d'Frind vo sehr gueter Handorgele-Muisig i ihrä Bann zogä. Wirklich ä feini Leischtig hend's erbracht, sind gärä cho und zeigt, dass es ai ohni singä vo Lumpäliädli gahd. Chasch d'Seel ai nur mid Teen la bambälä lah.

Pascal Barmettler machte seine Sache sehr gut
Der junge, sympathische Ennetmooser gefiel mit seinen kurzen, knappen aber umso informativeren Ansagen und liess den Humor nicht vermissen. Auffallend auch, wie deutlich der Jungmann ins Mikrofon sprach. Zweifelsfrei besitzt er das Rüstzeug als gewiegter Conferencier eso dass me-n-e gäbig cha la machä.

Zu guter Letzt
Auch wenn Klubpräsident Franz Käslin, das leidige Thema «Neue Klubmitglieder» ansprach, so wollen wir trotz Blick in eine sorglosere Zukunft nicht ausser Acht lassen, diese für einen kurzen Moment aufleben lassen und stimmen ein, wie wir dies am Konzert als Zugabe taten: «Lach d'Sorge Sorge si, susch gend sie niä verbii
 

103. Delegiertenversammlung vom Eidg. Jodlerverband in Reinach/BL

Das 31. Eidgenössische Jodlerfest 2020 findet in Basel statt. Unspunnen 2017 wirft seine Schatten voraus. Die Statutenänderung wird verschoben und Karin Niederberger erhält das Stuker-Legat. Die 104. Tagung findet am 10. März 2018 in Fribourg statt.

377 Personen folgten der Einladung des Zentralvorstandes vom Eidg. Jodlerverband in die Dreifachhalle Fiechten von Reinach/BL. Damit bekundeten sie ihr Interesse an den Geschehnissen im vergangenen Verbandsjahr. Zentralpräsidentin Karin Niederberger, liebevoll «Jodlermutter» genannt, führte diese Tagung wie gewohnt sehr souverän.  

Einiges über den EJV
Die neuesten Zahlen ergeben, dass 817 Gruppen im Eidgenössischen Jodlerverband zusammengeschlossen sind. Die Berner,  Zentralschweizer und Tessiner, die Nordost- und Nordwestschweizer und die Westschweizer bilden die Unterverbände, was einen Mitgliederbestand von 18'024 Personen ergibt. Die Verbandsrechnung von 2016 wies ein kleines Minus von Fr. 1'200.- aus, während das Budget für 2017 einen Gewinn von Fr. 13'600.- vorsieht. Stark ins Gewicht fallen die Suisagebühren von rund Fr. 100'000.-. Der Pro Kopf Beitrag wird bei Fr. 15.- belassen. Nicht zu unterschätzende Themen waren «No Billag» über die abgestimmt wird und Eliminierung von SRF 3 Musikwelle. Roger de Weck scheidender Generaldirektor von SRG/SSR kommentierte ganz klar, dass er noch alles in seiner Macht Stehende unternehmen werde, dass diesem Gebaren Einhalt geboten werde, was die Tagenden mit Szenenapplaus belohnten. Verschiedene Posten sind neu besetzt worden. So übernimmt der Sekretär vom ZSJV, Josef Iten von Bernadette Kaufmann den Posten der Ehrenkontrolle, Pierre Liebi ist nun alleiniges Mitglied im VR der Jodlerzeitung und Rolf Stadelmann heisst der neue Rechnungsrevisor.

Brig 2017 erwartet 150'000 Besucher
Vom 22. bis zum 25. Juni 2017 wird Brig/Glis das Mekka des Schweizer Jodlervolkes. Die Kosten hierfür sind mit Fr 5,5 Mio. budgetiert. OK-Präsident Pierre-Alain Grichting rührte noch einmal die Werbetrommel und sagte: «Wir sind bereit und freuen uns.» Einen Vorgeschmack auf diesen Anlass erhielten die Delegierten in Form eines Präsentes mit Wein, Roggenbrot, Trockenfleisch und einem Kristall. Die vorgeschlagenen Chargierten sind alle gewählt worden.

Unspunnen Interlaken 2017
Alle 12 Jahre steigt auf dem Bödeli in Interlaken das Fest der Traditionen. Vom 26. August bis 3. September 2017 finden verschiedene Veranstaltungen statt. Einen speziellen Stellenwert nimmt das Schwingfest ein, wo dem Gewinner Siegermuni «Gottlieb» winkt. In diese Festivitäten eingebettet ist auch die Feier «100 Jahre Bernisch Kantonaler Jodlerverband.»

Die drey scheenschtä Jodlerdääg in Basel
Was 1924 erstmals in der Stadt am Rheinknie stattfand, wird in der Zeit vom 26. - 28. Juni 2020 in Basel zur Austragung gelangen.  Den Ausführungen von Projektleiter Thomas von Arx ist zu entnehmen, dass sich die Regierung in Vorfreude wähnt, ihre zustimmende Unterstützung zusicherte, und die acht städtischen Jodlerklubs die Trägerschaft übernehmen werden.

Emotionale Ehrung
Kurt Kalbermatten Einsiedeln und Ivo Bernhardsgrütter, Gossau sind zu eidgenössischen Freimitgliedern ernannt worden. Dann folgte der grosse Moment für die Zentralpräsidentin. Sie, nie um ein Wort verlegen, war nach den lobenden Worten von Vizepräsi Richard Huwiler,  für einmal sprachlos und sichtlich gerührt, die sehr wohl angebracht, mehr als nur verdient und von lang anhaltendem Applaus und Standing Ovations begleitet waren. Denn «Powerfrau» Karin Niederberger, seit 2009 umsichtige EJV-Präsidentin ist verdientermassen mit dem Zinnkännchen, Stuker-Legat genannt, ausgezeichnet würden. Diese Ehrung wird nur Personen zuteil, die sich in besonderem Mass für die Belange des Jodlerverbandes einsetzen. Und Karin macht dies mit sehr viel Herzblut und ughoga guat.

96. Delegiertenversammlung des Zentralschweizer Jodlerverbandes, Samstag, 28. Januar 2017

Armin Steffen heisst das neue Vorstandsmitglied. Der bisherige Vizepräsident Markus Wigger wird Ehrenmitglied und neuer Präsident der Robert Fellmann Stiftung. Das 63. Jodlerfest wird 2019 in Horw ausgetragen.

In der Sporthalle Ebnet von Küssnacht/SZ, tagte am vergangenen Samstag, 28. Januar 2017 das Zentralschweizer Jodlervolk. Dazu konnte Verbandspräsident Richard Huwiler insgesamt 609 Personen begrüssen. Stellenweise zitierte er seinen reichhaltigen Präsidentenbericht und ergänzte ihn mit Zusatzinformationen.  

Robert Fellmann Stiftung mit neuem Präsidenten
Zum 18. und letzten Mal trug Peter Portmann, alt ZSJV- und EJV-Präsident den Rechenschaftsbericht vor. Er erläuterte die Entwicklung dieser Stiftung, die im Laufe der Jahre etliche Projekte mit namhaften Beiträgen unterstützte. Inzwischen sind 6679 Werke erfasst, dazu gesellen sich etliche Komponisten und Textdichter. Man hat sich auch daran gemacht, grösster Jodelliederverlag zu werden und kann mit Markus Riedweg und Anna Rosa Blatti ein ausgewiesenes Verwalterpaar vorweisen. Inzwischen verfügt der Verlag auch über eine eigene Homepage, was das Bestellen von Partituren wesentlich vereinfacht. Nach erfolgreicher Tätigkeit ist Peter Portmann zurückgetreten und hat in Markus Wigger seinen Nachfolger gefunden. Neue Sekretärin wird Erika Zanini-Brun.

Jodlerfestrückblick entfällt
Nur zu gerne hätte das OK Jodlerfest Schüpfheim die Festabrechnung präsentiert über «Ächt Äntlibuech» Bericht erstattet. Der tragische Unfalltod eines OK-Mitgliedes liess aber Emotionen hochgehen, sodass dieses Traktandum aus Pietätsgründennicht behandelt wurde. Der Verband wird in schriftlicher Form zu einem späteren Zeitpunkt in Kenntnis gesetzt. Überdies sind  28'000 Franken in die Verbandskasse geflossen.

Brig 2017 ist auf Kurs
Mit Nationalrat Roberto Schmidt hatte das Organisationskomitee vom kommenden 30. «Eidgenössischen» einen brillanten Redner entsandt.  Auf vortreffliche Weise machte er diesen Grossanlass vom 22. bis 25. Juni 2017 schmackhaft. So meinte er wörtlich: «Das Eidgenössische Jodlerfest isch en gottsjämmerlicha hüeru Chrampf ». Und fuhr fort: «Es macht aber auch «En schiis-Freyd»! Bezüglich Übernachtungsmöglichkeiten meinte er scherzend, dass noch etliche Zweitwohnungen zur Verfügung stünden. Obwohl es genügend Parkmöglichkeiten hätte, riet Schmidt mit dem ÖV anzureisen und schloss sein Referat mit dem Werbeslogan: «Der Kluge reist im Zuge und trinkt den Fendant aus dem Kruge».

Festmotto in Schötz 2018: «Zyt för Frönde»
Nachdem die Vergabe des ZSJV-Jodlerfestes für 2018 lange Zeit in der Schwebe stand, haben Verhandlungen zum Erfolg geführt. Mit den Institutionen, Jodlerklub «Bärgglöggli» und dem Verein «Freunde alter Traktoren Schötz» liessen sich nach 1977 zum zweiten Mal Organisatoren finden, die den Festvertrag am 17. Oktober 2016 unterzeichneten. OK-Präsident Urs Kneubühler stellte in der Folge den kommenden Verbandanlass vor, der vom 22. bis 24. Juni 2018 im Luzerner Hinterland zur Austragung gelangen wird.

2019 ist Horw an der Reihe
«Freue mi» sangen der Jodlerklub «Heimelig» und das «Turnerchörli» Horw aus voller Kehle. Initiantin und Projektleiterin «Jodlerfest 2019, Horw» Manuela Bernasconi, informierte über das Fest der kurzen Wege in der Luzerner Vorortsgemeinde, dass vom28. bis 30. Juni 2019 stattfinden wird. Dafür wird das Luzernerfest um eine Woche vorverschoben.
Verschiedene Klubs erfuhren Ehrung und 82 Personen wurden zu EhrenveteranInnen und Veteranen ernannt.  Zur nächsten Tagung trifft man sich am 27. Januar 2018 in Willisau.

Die 96. Generalversammlung ist unter Dach und brachte Neues

Franz Käslin heisst der neue Jodlerpräsident

Aus gesundheitlichen Gründen hat Martin Blättler seinen sofortigen Rücktritt eingereicht. Neuer Vereinsführer ist der Dallenwiler Franz Käslin.

Im Vorfeld dieser Tagung gab es keinerlei Anzeichen, dass sich an der Vereinsspitze der Hergis-wiler Jodler eine Änderung abzeichnen würde. Denn die 96. Generalversammlung vom vergangen-en Samstag, 14. Januar 2017 nahm mit dem «Bärgler-Juiz» ihren gewohnten Anfang. Martin Blätt-ler erinnerte in der Folge über die erlebten Freuden. So erwähnte er das gelungene Jahreskonzert vom Seppitag und den Jodlerfestbesuch in Schüpfheim, der leider nicht die erhoffte Klasse eins brachte. Zweifellos nachhaltigstes Ereignis war der Abstecher ins Puschlav nach Prada. Der Be-such vom Weingut Triacca, die Übernachtung in klösterlichen Mauern und das Vortragen der Jo-dlermesse im Beisein des apostolischen Nuntius, Thomas Edward Gulickson, sorgten für unver-gessliche Momente. Ein stilles Gedenken galt den verstorbenen Familienangehörigen und Jodler-freunden, allen voran Ehrenmitglied Paul Bolliger.

Neuer Präsident gewählt
Sichtlich bewegt teilte der Vorsitzende den Tagenden mit, dass er, infolge gesundheitlicher Pro-bleme die sofortige Federführung des Vereins abgebe. Franz Käslin wird ab sofort präsidiale Funktion ausüben und den Hergiswiler Jodlerkahn auf Kurs halten. Unterstützung erhält er dabei von Stefan Thalmann, der den neu geschaffenen Posten des Beisitzers übernimmt. Anstelle des neugewählen Präsidenten amtet Peter Würsch als neuer Rechnungsprüfer. Die übrigen Mandats-träger sind bestätigt worden.
Finanzielle Sorgen kennt das «Echo vom Pilatus» glücklicherweise nicht, obwohl es ein grösseres Minus zu verkraften gilt.
Auf dem personellen Sektor scheint Morgenröte aufzukommen. Denn mit dem Wiedereinstieg von Vorjodlerin Emmy Agner ist das Erhalten der alten Hergiswiler Naturjodel sichergestellt. Zudem haben vor Kurzem zwei Personen bei der Probe reingeschaut.

Ehrenjodlerinnen
 Seit fünfzehn Jahren singt Sepp von Rotz, Stalden/OW als 1. Tenor bei den Hergiswilern mit. Schon dreissig Jahre stellt Bärti Schwegler, Stans seine Stimme dem 2. Bass zur Verfügung. Gar 45 Jahre prägt Vizepräsident Martin Waser als 1. Bass das Erscheinungsbild der Lopperdorf-Jo-dler. Für ihre Vereinstreue sind sie mit gewählten Worten und Präsenten ausgezeichnet worden. Mit der Ernennung von Emmy Agner und Miggi Niederberger zu Ehrenjodlerinnen, schuf das «Echo vom Pilatus» ein Novum. Dies nicht zu Unrecht. Denn die beiden langjährigen, treuen Vorjodler-innen und inzwischen Ehrenveteraninnen des Eidg. Jodlerverbandes, stehen bei Not an der Frau jederzeit zur Verfügung.

Erklärte Ziele
Am 8. April 2017 wird das traditionelle Jodlerkonzert über die Loppersaalbühne gehen. Anhand der geladenen Gastformationen darf ein abwechslungsreiches Konzert erwartet werden.  Die Oberwalliser Metropole Brig/Glis ist in der Zeit vom 22. bis 25. Juni Austragungsort vom Eidg. Jodlerfest 2017. Mit dem «Hegge-Juiz» als Wettvortrag soll die Klasse eins angestrebt werden.

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