Echo vom Pilatus

Hergiswil am See

  

 

Erscht Aigschtäfeyr Uedligä am 31. Juli 2016

Es hat sich seit Jahren eingebürgert, dass in verschiedenen Schweizer-Gemeinden die Erst-August-Feiern auf den Vorabend vom Nationalfeiertag verlegt werden, dies darum, weil am andern Tag nicht gearbeitet wird. So auch in Udligenswil im Kanton Luzern, wo der Jodlerklub
«Echo vom Pilatus» mit Lied und Juiz dabei sein konnte.
Und dies eigentlich ganz zufällig.

Vor einiger Zeit klingelte beim Schreibenden das Telefon an dem sich ein Herr Scherer meldete und sagte, dass er für besagten Abend einen Jodlerklub suche, da jener der zugesagt hatte nicht kommen konnte. Auf die Frage wie er denn auf mein Adresse gekommen sei, meinte er, dass er auf der Homepage fündig geworden sei. (Anm.: Internetuiftritt vo Vereine sind gar nid so schlächt we's immer sägid.) Item, diese Anfrage wurde dann dem Klub unterbreitet, der seine Zustimmung gab, sodass Udligenswil  eine fixe Sache war. So reisten 13 Klubmitglieder gestern Abend ins besagte Dorf und erlebten einen ungezwungenen und trotz Regenwetter einen ganz gemütlichen Abend.

Fassdugeliclub ist Organisator
Seit 40 Jahren gibt's die erwähnten Organisation, die 35 Mitglieder zählt und bereits zum 5. Mal dieses Feier organisierte und dieses Jahr mit dem Uedliger Kulturpreis ausgezeichnet worden war.  Er führt ein Fassdugeli-Rennen mit eigenen Fabrikaten durch, macht gemäss Aussagen von Mitgliedern mit Ausflügen in die bekannten Schigebiete die dortigen Pisten «unsicher». Und angeblich wird mit diesen Brättli eine Geschwindigkeit bis zu 100 km/h erreicht. Präsidiert wird diese aufgestellt Truppe von Bruno Fleischli und OKP vom 1. August ist Chiläsigrist Röbi Scherer.

Unterhaltsames, ungezwungenes und gmiätlich's Fäscht
Neben Speis und Trank fehlte auch die Unterhaltung nicht. So trugen neben uns Jodlern das Alphorntrio «Echo vom Sonnheim» die Feldmusik und die Hausmusik Küster (Schwyzerörgeli, Tischzither) zur Unterhaltung bei. Um 22.00 trumpfte die Withe-Cross-Band, eine Trommelformation aus Schwyz ganz gross auf und imponierte mit ihren Showelementen im «Basler top secret-Stil» sehr zur Freude des Publikums. Sehr zu gefallen wussten auch unsere Vorträge. Die Frauen und Mannen verhielten sich sehr diszipliniert und lauschten den Tönen und hend nid «gschnored».
Sympathisch auch die Festansprache von Mario Lütolf,  seines Zeichens Leiter Stadtraum und Veranstaltungen, Direktion Umwelt, Verkehr und Sicherheit von Luzern. In seinen Voten beleuchtete er die aktuellen Themen unserer Zeit und hed das uf sey Art ganz gued gmacht . (Den Gedanken eines Politikers stand er in nichts nach und erntete für seine Rede ganz spontanen Applaus.)
Schliesslich spielte das Trio «Glück im Stall» speter ussä noch zum Tanz auf.
LIebe Fassdugeliclübler; sehr gued hendr's gmacht, mier Jodler sind gärn cho, dankid fir d'Gaschtfrindschaft und sägid uf Wiederluege.

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